<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Jugendstudie - Institut für Jugendkulturforschung</title>
	<atom:link href="https://jugendkultur.at/tag/jugendstudie/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://jugendkultur.at</link>
	<description>Die Schnittstelle zu jungen Zielgruppen</description>
	<lastBuildDate>Thu, 08 Jan 2026 09:32:58 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2023/07/cropped-logo-juku-oesterreich-smal@3x-32x32.png</url>
	<title>Jugendstudie - Institut für Jugendkulturforschung</title>
	<link>https://jugendkultur.at</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">221233380</site>	<item>
		<title>Jugend-Sexreport 2025 erschienen!</title>
		<link>https://jugendkultur.at/2025/10/22/jugend-sexreport-2025-erschienen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Institut für Jugendkulturforschung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2025 09:26:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend und Pornographie]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend und Sexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendstudie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jugendkultur.at/?p=4287</guid>

					<description><![CDATA[<p>Topaktuelle Daten zu Liebe und Sexualität von Jugendlichen und jungen Erwachsenen.<br />
Studienband ab sofort über das Institut für Jugendkulturforschung erhältlich!</p>
<p>The post <a href="https://jugendkultur.at/2025/10/22/jugend-sexreport-2025-erschienen/">Jugend-Sexreport 2025 erschienen!</a> first appeared on <a href="https://jugendkultur.at">Institut für Jugendkulturforschung</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4 class="wp-block-heading"><strong>Von Tinder bis Tradition: Wie unterschiedlich Z und Babyboomer wirklich ticken</strong></h4>



<p>Wir haben es gewagt, dass heiße Eisen anzupacken und mit Österreichs Jugend über ihr Sexualleben gesprochen. Intensiv wurde dabei auch das Thema „Pornographie“ behandelt, eine umstrittene Materie, bei der immer wieder Verbotsforderungen aufkommen. Sexualität spielt im Leben der Jugend eine ganz wichtige Rolle. Über Sex wird heute mehr gesprochen als in früheren Zeiten und er wird auch häufiger und vor allem selbstverständlicher praktiziert. Fast 60% der Befragten gehen zumindest mehrmals im Monat zu Werke. Die Gruppe der „High-Performer“, das sind 22 % der Befragten, hat mehrmals die Woche Sex. Interessant dabei ist, dass die jungen Frauen deutlich häufiger Sex haben als ihre männlichen Altersgenossen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="960" height="720" src="https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2025/10/1.png" alt="" class="wp-image-4301" style="width:540px;height:auto" srcset="https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2025/10/1.png 960w, https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2025/10/1-300x225.png 300w, https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2025/10/1-768x576.png 768w, https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2025/10/1-16x12.png 16w, https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2025/10/1-430x323.png 430w, https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2025/10/1-860x645.png 860w, https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2025/10/1-600x450.png 600w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure>
</div>


<p>Während es vor allem in Niederösterreich, Oberösterreich, Kärnten und dem Burgenland in den Betten hoch hergeht, ist Wien die Hochburg der Sex-Muffel. Dort haben fast ein Viertel der Jugendlichen überhaupt noch nie Sex gehabt und 13,5% verweigerten die Antwort auf entsprechende Fragen. Ob dieses Faktum damit zusammenhängt, dass in Wien der höchste Anteil an sehr religiösen Jugendlichen zu finden ist, müsste noch genauer untersucht werden.</p>



<p><strong>Repräsentative Ergebnisse über Lust, Liebe und Unterschiede zwischen den Generationen</strong></p>



<p>Während die Angehörigen der Generation Z „Sex-Explorer“ sind, das heißt sie sind neugierig und wollen ihr Sexualleben weiter entwickeln, zum Beispiel dadurch, dass sie sich in der Partnerschaft und im Freundeskreis häufig über Sexualität austauschen, sind die Baby Boomer, die in die Studie als Referenzgruppe einbezogen wurden, was Sex betrifft eher als „farewell group“ zu bezeichnen, d.h. sie nehmen nach und nach vom intensiven Sexualleben Abschied. Baby Boomer sprechen in der Partnerschaft und mit den Freunden wenig über Sex und praktizieren ihn auch entsprechend wenig. 16% von ihnen haben seltener als einmal im Monat Sex, 22% haben überhaupt keinen Sex mehr und 24% verweigern zu Thema Sex überhaupt die Antwort.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Pornographie</strong></h4>



<p>60% der Angehörigen der Generation Z konsumiert pornographische Material. Überwiegend zur Selbstbefriedigung. Während 80% der Männer Pornographie nutzen, ist der Anteil der aktiven User unter den jungen Frauen deutlich geringer und liegt bei nur rund 40%. „Heavy User“ sind eindeutig die jungen Männer. Sie nutzen pornographische Produkte auch deutlich intensiver. 30% der jungen Männer und 15% der jungen Frauen verwenden Pornographie auch dazu, um sich Anregung und Stimulation für den Sex in ihrer Partnerschaft zu holen. Die Referenzgruppe der Baby Boomer hat nicht nur mit Sex, sondern auch mit Pornographie vergleichsweise wenig am Hut. Für die Reichweitenstärke der Porno-Plattformen im Internet sind sie weit weniger relevant als die Generation Z.&nbsp;</p>



<p></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Was hat uns überrascht?</strong></h4>



<p>Erstens, dass 20% der Jugendlichen schon versucht haben, Szenen aus Pornofilmen nachzustellen und ein Drittel gerne mehr mit Sex experimentieren würden, es ihnen aber am Mut dazu fehlt.</p>



<p><strong>Lesen Sie mehr in unserem JUGEND-SEX-REPORT, der ab sofort bei uns erhältlich ist!</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Studiendesign&nbsp;</strong></h4>



<p>Online-Befragung von 1000 Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 29 Jahren (sowie von 400 Baby Boomern als Vergleichsgruppe) im Rahmen einer österreichweit repräsentativen Stichprobe. Stichprobenschichtung nach Geschlecht, Alter, Bildung. Erhoben wurden weiters: Region, Religion, Migrationshintergrund.&nbsp;</p>



<p><strong>Leistungen und Kosten</strong><br>Das gesamte Studienpaket <strong>„Der Jugend-Sex-Report“</strong> inklusive</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Tabellenband</strong></li>



<li><strong>Chartsband mit ausgewählten Grafiken</strong></li>



<li><strong>Studienbericht von Studienleiter Prof. Mag. Bernhard Heinzlmaier</strong></li>
</ul>



<p>erhalten Sie ab sofort&nbsp;<strong>zum Preis von 1.490,00 Euro*.</strong></p>



<p><strong>Studienpräsentation auf Wunsch: <br></strong>Wir kommen auch gerne in Ihr Unternehmen / Ihre Organisation und präsentieren Ihnen und Ihrem Team die Studie exklusiv (ca. 45 Min.). Kosten auf Anfrage <br> <br><strong>Jetzt bestellen und den Informationsvorsprung sichern!</strong><br>Hier geht es zur Bestellung per E-Mail: <a href="mailto:jugendforschung@jugendkultur.at" target="_blank" rel="noopener" title="">jugendforschung@jugendkultur.at</a>. Für Fragen oder Wünsche stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung! Tel.: +4315326795-16.</p>



<p>* Alle o.g. Preise sind exkl. MwSt. und exkl. Reise- und Nächtigungskosten außerhalb Wiens oder Hamburgs. Lieferung nach Zahlungseingang. Präsentationstermine nach Vereinbarung.</p>



<p><strong>Über den Studienleiter:&nbsp;</strong>Neben seiner Arbeit in der Jugendforschung kommentiert Prof. Bernhard Heinzlmaier regelmäßig politische und gesellschaftliche Entwicklungen. Wenn Sie auch die pointierten politischen Kommentare von Prof. Heinzlmaier lesen, hören und sehen möchten, gibt es jetzt ein neues Blogformat mit dem Namen &#8222;KOPFÜBER gegen den zeitgeist&#8220; – exklusiv, werbefrei und unabhängig:&nbsp;<a href="http://www.bernhardheinzlmaier.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.bernhardheinzlmaier.at</a></p><p>The post <a href="https://jugendkultur.at/2025/10/22/jugend-sexreport-2025-erschienen/">Jugend-Sexreport 2025 erschienen!</a> first appeared on <a href="https://jugendkultur.at">Institut für Jugendkulturforschung</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">4287</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Generation Zeitenwende</title>
		<link>https://jugendkultur.at/2025/10/16/generation-zeitenwende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Markovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Oct 2025 06:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendstudie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jugendkultur.at/?p=4126</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Generation Zeitenwende“: Neue Jugendstudie zeigt Lebensgefühl Jugendlicher in Zeiten des Wirtschaftsabschwungs. Studie am 21.10. veröffentlicht, Studienpaket bis 28.10. zum günstigen Subskriptionspreis erhältlich!</p>
<p>Unsere Gesellschaft ist an einem Wendepunkt angekommen. Die Zeichen stehen auf Veränderung: in Bezug auf Gesellschaft und Politik, im Hinblick auf die digitale Transformation und auch, was den modernen Wohlfahrtsstaat betrifft. Wie erleben junge Menschen diesen Umbruch?</p>
<p>The post <a href="https://jugendkultur.at/2025/10/16/generation-zeitenwende/">Generation Zeitenwende</a> first appeared on <a href="https://jugendkultur.at">Institut für Jugendkulturforschung</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4 class="wp-block-heading">Generation Zeitenwende: Neue Jugendstudie zeigt Lebensgefühl Jugendlicher in Zeiten des Wirtschaftsabschwungs</h4>



<p><strong>Unsere Gesellschaft ist an einem Wendepunkt angekommen. Die Zeichen stehen auf Veränderung: in Bezug auf Gesellschaft und Politik, im Hinblick auf die digitale Transformation und auch, was den modernen Wohlfahrtsstaat betrifft. Wie erleben junge Menschen diesen Umbruch? Spiegeln sich die aktuell zu beobachtenden Wendepunktdynamiken in den Lebensauffassungen und im Lebensgefühl junger Menschen wider und, wenn ja, wie? Diesen Fragen widmet sich unsere neue repräsentative Jugendumfrage „Generation Zeitenwende“; die Studie ist direkt über das Institut für Jugendkulturforschung erhältlich.</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2025/09/Bestellformular_Studie_GENERATION_ZEITENWENDE.pdf" target="_blank" rel="noopener" title=""><strong>STUDIENPAKET BESTELLEN</strong></a> (vergünstigter Subskriptionspreis gültig nur noch bis 28.10.2025)</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Pressenunterlagen zur Studie „Generation Zeitenwende“:</strong></h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Presseaussendung vom 21.10.2025:<strong> <a href="https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2025/10/Presseinformation_Studie_Generation_Zeitenwende.pdf">Keine Lust auf Abenteuer, lieber Sparen für den Ruhestand: Neue Studie zeigt Lebensgefühl Jugendlicher in Zeiten des Wirtschaftsabschwungs</a></strong></li>



<li>Presseinformation – Grafik: <strong><a href="https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2025/10/Presseinformation_Grafik_Zukunft_Pensionen.png">Materielle Existenzgrundlagen im Ruhestand: Zeitreihe – Entwicklung 2015/2025</a></strong></li>



<li>Presseinformation – Grafik: <strong><a href="https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2025/10/Presseinformation_Grafik_Abenteuerlust-Typen.png">Abenteuer-Typen</a></strong></li>



<li>Presseinformation – Grafik: <strong><a href="https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2025/10/Presseinformation_Grafik_Privatsphaere_fuer_Party-People.png">Privatsphäre für Party-People</a></strong></li>



<li>Bestellung Studienpaket: <strong><a href="https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2025/09/Bestellformular_Studie_GENERATION_ZEITENWENDE.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bestellformular</a></strong></li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Studien-Info „Generation Zeitenwende“:</strong></h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Themen:</strong> Auszeit auf einer einsamen Hütte: Was würden Jugendliche mitnehmen (offene Frage vercodet) ¤ Abenteuerlust: Was macht ein echtes Abenteuer aus? (offene Frage vercodet/Abenteuertypen) ¤ Privatsphäre auf Partys: Einstellung zum Handykorb ¤ Blick in die Zukunft 1: Pflegebedürftige Eltern (Zeitreihe 2015/2025: Wie hat sich die Einstellung Jugendlicher vor dem Hintergrund der Debatte über die alternde Gesellschaft verändert?) ¤ Blick in die Zukunft 2: Pensionen – Finanzierung des eigenen Lebens im Ruhestand (Zeitreihe 2015/2025: Wie hat sich die Einschätzung Jugendlicher vor dem Hintergrund der Debatte über die Finanzierung unseres Pensionssystems verändert?)</li>



<li><strong>Durchführung: </strong>Institut für Jugendkulturforschung (Eigenstudie)</li>



<li><strong>Fragebogen:</strong> 5 Fragen (exkl. Statistik-Fragen): 3 geschlossene Fragen (davon 2 Fragen in der Zeitreihe 2015/2025) plus 2 offene Fragen – vercodet</li>



<li><strong>Quotenstichprobe: </strong>rep. für 16- bis 29-Jährige in Österreich, n=1.000 (quotiert nach Alter, Geschlecht, Bildung, Migrationshintergrund, Wohnregion)</li>



<li><strong>Art der Befragung:</strong> online</li>



<li><strong>Erhebungszeitraum:</strong> Sommer 2025</li>



<li><strong>Studienleitung: </strong>Dr. Beate Großegger</li>
</ul>



<p><strong>Studienpaket – Leistungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ausführlicher<strong> Chartsband</strong> mit übersichtlicher grafischer Aufbereitung der Ergebnisse für Befragte gesamt, Vergleich nach Geschlecht, Vergleich nach Bildung, Vergleich nach Wohnregion, Vergleich ländlich vs. urban, plus Zeitreihengrafiken zu „Blick in die Zukunft 1: Pflegebedürftige Eltern“ und „Blick in die Zukunft 2: Pensionen – Finanzierung des eigenen Lebens im Ruhestand“ (35 Seiten – <a href="https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2025/10/Inhaltsverzeichnis_Chartsband_Generation_Zeitenwende.pdf" target="_blank" rel="noopener" title="">Blick ins Inhaltverzeichnis</a>)</li>



<li><strong>Tabellenband</strong> mit allen Detaildaten der aktuellen Umfrage (23 Seiten)</li>
</ul>



<p><strong>Die Studie ist im freien Verkauf über das Institut für Jugendkulturforschung erhältlich </strong>(bis 28.10. vergünstigter Subskriptionspreis gültig):</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Studienpaket „Generation Zeitenwende“<strong> </strong>zum <strong>Subskriptionspreis </strong>von Euro 990,00 exkl. USt. (gültig <strong>bei Bestellung bis 28.10.2025</strong>)</li>



<li>Studienpaket „Generation Zeitenwende“<strong> </strong>zum regulären Preis von Euro 1.165,00 exkl. USt. (gültig bei Bestellung ab 29.10.2025)</li>



<li><strong>Bestellung:</strong> Bitte <strong><a href="https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2025/09/Bestellformular_Studie_GENERATION_ZEITENWENDE.pdf" target="_blank" rel="noopener" title="">Bestellformular</a> </strong>vollständig ausfüllen und senden an: <strong><a href="mailto:studien@jugendkultur.at" target="_blank" rel="noopener" title="">studien@jugendkultur.at</a> </strong>oder direkt an unsere Geschäftsführerin <a href="mailto:enozsiscska@jugendkultur.at" target="_blank" rel="noopener" title=""><strong>enozsiscska@jugendkultur.at</strong></a></li>
</ul>



<p></p>



<h4 class="wp-block-heading">Das könnte Sie auch interessieren: </h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Jugend-Wertestudie 2025:</strong> <a href="https://jugendkultur.at/2025/08/26/jugend-wertestudie-2025/" target="_blank" rel="noopener" title="">Aktuelle Daten aus der Jugend-Werteforschung</a> des Instituts für Jugendkulturforschung in Kooperation mit tfactory unter Studienleitung von Prof. Mag. Bernhard Heinzlmaier</li>



<li><strong>Buchtipp zum aktuellen Thema:</strong> Eisewicht, Paul; Eulenbach, Marcel; Heinze, Carsten; Schierbaum, Anja (Hg.):<strong>&nbsp;<a href="https://www.beltz.de/fachmedien/erziehungswissenschaft/produkte/details/54201-jugend-als-zeit-und-gesellschaftsdiagnostisches-phaenomen.html" target="_blank" rel="noopener" title="">Jugend als zeit- und gesellschaftsdiagnostisches Phänomen</a></strong>, mit einem Beitrag von Dr. Beate Großegger zum Thema „Jugend in der Multikrise“ – Erscheinungstermin: Winter 2025/2026</li>
</ul>



<p>Bildquelle: Pixabay (KI-generiert)</p>



<p></p><p>The post <a href="https://jugendkultur.at/2025/10/16/generation-zeitenwende/">Generation Zeitenwende</a> first appeared on <a href="https://jugendkultur.at">Institut für Jugendkulturforschung</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">4126</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Wider das Steigerungsspiel: Mit Jugendlichen über das einfache Leben nachdenken</title>
		<link>https://jugendkultur.at/2024/09/01/wider-das-steigerungsspiel-mit-jugendlichen-ueber-das-einfache-leben-nachdenken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Beate Großegger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Sep 2024 08:44:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Beate Großeggers Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendstudie]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensqualität]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie der Einfachheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jugendkultur.at/?p=3107</guid>

					<description><![CDATA[<p>die_jugendforscherin: Beate Großeggers Blog</p>
<p>Woran denken junge Menschen, wenn sie „ein einfaches Leben“ hören? Kann das, was sie mit einem einfachen Leben verbinden, aus ihrer Sicht auch ein gutes Leben sein? Und: Ist ein einfaches Leben, so wie sie es verstehen, möglicherweise auch für sie persönlich eine Option?</p>
<p>The post <a href="https://jugendkultur.at/2024/09/01/wider-das-steigerungsspiel-mit-jugendlichen-ueber-das-einfache-leben-nachdenken/">Wider das Steigerungsspiel: Mit Jugendlichen über das einfache Leben nachdenken</a> first appeared on <a href="https://jugendkultur.at">Institut für Jugendkulturforschung</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4 class="wp-block-heading"><a href="https://jugendkultur.at/author/bgrossegger/" target="_blank" rel="noopener" title=""><strong>die_jugendforscherin: Beate Großeggers </strong></a><strong><a href="https://jugendkultur.at/author/bgrossegger" target="_blank" rel="noopener" title="">Blog</a></strong></h4>



<p>Es ist zehn Jahre her, da schrieb ich im Auftrag des Jugendministeriums an einer Expertise zum Thema „Wie Jugendliche Lebensqualität verstehen und welche Faktoren ihre Lebensqualität beeinflussen“. Als Titel wählte ich „Prima leben in stereo“, ein Zitat aus der Jugendkultur der 2010er Jahre. Das schien mir damals passend.</p>



<p>Seitdem ist viel Zeit vergangen und es ist vieles passiert. Multikrisen, Kriege und KI –<strong> </strong>die 2020er Jahre sind von dynamischen Prozessen des Wandels geprägt. Sorgenvoll blickt die Jugend in die Zukunft. Die Klimakrise, neue geopolitische Konfliktherde, offene Fragen der Migrationspolitik, das Drohgespenst eines wiederauflebenden „Kalten Kriegs“ inklusiver atomarer Bedrohung – etliches macht Jugendlichen heute Angst. Nicht zu vergessen die Teuerung, die für viele junge Menschen ein im persönlichen Alltag sehr konkret spürbares Problem ist. All das schlägt sich bei der heutigen Jugend in der Einschätzung persönlicher Lebenschancen nieder:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gingen im Jahr 2020, kurz nach Ausbruch der Corona-Pandemie, lediglich 26 Prozent der 16- bis 29-Jährigen davon aus, dass sie es im Leben später einmal schlechter haben werden als ihre Elterngeneration, ist der Anteil derer, die einen sozialen Fahrstuhleffekt nach unten befürchten und meinen, dass die heutige Jugend zukünftig mit einem schlechteren Lebensstandard rechnen muss, in der Erhebungswelle 2022/2023 auf 42 Prozent gestiegen (Insights-Premium-Abonnent*innen finden in unserem <a href="https://jugendkultur.at/insights/insights-premium/insights-premium/" target="_blank" rel="noopener" title="">Premium-Portal</a> Zeitreihendaten, die diese Trendentwicklung detailliert abbilden, siehe: FACTSHEET „Zukunftschancen der nachrückenden Generation: Trendentwicklung 2015 bis 2023“).</li>
</ul>



<p>Materieller Wohlstand und die Hoffnung auf einen steigenden oder zumindest stabilen Lebensstandard auf hohem Niveau ist für junge Menschen heute also nicht mehr so selbstverständlich wie noch vor zehn Jahren, als für junge Menschen eben noch „Prima leben in stereo“ das Motto war.</p>



<p>Dem nicht genug: Auch die Dynamiken der digitalisierten Gesellschaft werden von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mittlerweile nicht mehr nur als Chance empfunden. Die nahezu sämtliche Lebensbereiche erfassende digitale Mediatisierung saugt uns in den Echtzeitmodus und macht unser Leben zunehmend schneller. Der digitale Alltag ist von Hektik, Geschäftigkeit und Stress geprägt. Junge Menschen bewerten dies durchaus kritisch.</p>



<p>Die Ausgangslage, von der aus Jugendliche und junge Erwachsene heute ihre Lebensplanung in Angriff nehmen, ist demnach herausfordernd. Sehen junge Menschen für sich dennoch auch Gestaltungsspielräume und, wenn ja, welche? Denken sie, wenn sie den Statusquo kritisch bewerten, über Alternativen nach? Und: Machen sie sich in diesem Zusammenhang vielleicht auch über ein einfache(re)s Leben Gedanken? Diesen Fragen sind wir im Rahmen einer Fokusgruppenexploration nachgegangen. Und wir haben uns ganz bewusst dafür entschieden, junge Menschen, die weder aus Selbstverwirklichungsmilieus noch aus sozial privilegierten Lagen stammen, einzuladen.</p>



<p><strong>Mit jungen Menschen über das einfache Leben nachdenken</strong></p>



<p>Wir leben in einer Welt, in der bei den allermeisten Dingen die knallharte Ergebnisorientierung zählt. Mit „Herumphilosophieren“ kann man nicht punkten, sagen Jugendliche. Und die meisten sind darin auch nicht geübt. Über philosophisch angehauchte Lebensfragen wie Lebensqualität, ein „gutes Leben“ oder auch Lebenssinn nachzudenken, ist für sie ungewohnt und daher schwierig. Und doch gilt: „Es ist aber auch irgendwie interessant.“ </p>



<p>Im partizipativen Setting mit jungen Menschen über das Leben nachzudenken, hat nicht zuletzt deshalb einen besonderen Charme. Als Jugendforscherin beschäftigen mich hier drei Fragen besonders:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>erstens: Woran denken junge Menschen, wenn sie „ein einfaches Leben“ hören?</li>



<li>zweitens: Kann das, was sie mit einem einfachen Leben verbinden, aus ihrer Sicht ein gutes Leben sein?</li>



<li>und drittens: Ist ein einfaches Leben, so wie sie es verstehen, möglicherweise auch für sie persönlich eine Option?</li>
</ul>



<p><strong>Selbstgenügsam vs. unkompliziert: Einfach leben – was heißt das überhaupt?</strong></p>



<p>Wie die Fokusgruppenexploration zeigt, kann ein einfaches Leben für Jugendliche unterschiedliches bedeuten: in bescheidenen Verhältnissen zu leben, aber auch ein unkompliziertes Leben zu führen. Und das eine hat aus Sicht junger Menschen mit dem anderen nicht unbedingt etwas zu tun.</p>



<p>Ein bescheidenes Leben zu führen ist, anders als die „Philosophie der Einfachheit“ es nahelegt, wenig attraktiv. Kein Wunder: Einfach und bescheiden zu leben, ist in der sozialen Lage unserer Fokusgruppenteilnehmer*innen keine bewusst getroffene Lebensentscheidung. Selbstgenügsamkeit resultiert hier meist vielmehr aus mangelnden Mitteln, um ein in materieller Hinsicht besseres Leben zu führen.</p>



<p>Kein Geld ausgeben ist für die Jugendlichen demnach nahezu gleichbedeutend mit kein Geld ausgeben können. Bescheiden leben zu müssen, weil die finanzielle Grundlage für einen guten Lebensstandard fehlt, das wollen sie selbstredend nicht. Das Gegenteil von einem in materieller Hinsicht einfachen Leben wäre ein Leben in Luxus: mit Villa, Yacht und Chauffeur. So stellen sie sich das vor. Für sie selbst liegt dies außer Reichweite, diesbezüglich sind sie sich sicher.</p>



<p>Bemerkenswerterweise wird ein einfaches Leben allerdings nicht immer gleich mit materiellen Aspekten der Lebensführung in Verbindung gebracht. Einfach leben kann für junge Menschen nämlich ebenso gut auch unkompliziert leben bedeuten. Ein unkompliziertes Leben bedeutet für Jugendliche „kein Stress“, „keine Sorgen“, keine große Verantwortung tragen, selbstbestimmt leben, nicht ständig den Erwartungen anderer entsprechen und nach deren Pfeife tanzen müssen sowie ausreichend Eigenzeit. In der aktuellen biographischen Situation wäre all das aus ihrer Sicht erstrebenswert.</p>



<p>Wir können also festhalten: Ein einfaches Leben im Sinne eines weniger komplizierten Lebens ist cool. Minimalismus im Sinne von Reduktion auf materielle Basics ist für junge Menschen aus nicht explizit privilegierten Milieus hingegen wenig attraktiv. Vielmehr wäre ihnen eine materiell gesicherte Basis als Grundlage für ihre Lebensplanung wichtig. Und dabei denken sie sich: Keine finanziellen Sorgen zu haben, macht das Leben auf jeden Fall auch einfacher.</p>



<p><strong>Wie viel Geld braucht man, um gut und glücklich zu leben?</strong></p>



<p>„Arm sein ist sch***“, darin sind sich die Jugendlichen einig. Wieviel Geld man braucht, um glücklich zu leben, darüber scheiden sich hingegen die Geister. Wer fast gar kein Geld hat, träumt vielleicht gerade deshalb von materiellem Luxus. Für andere gilt: Man sollte zumindest finanziell sorgenfrei sein. In der Basic-Variante heißt das: „Geld haben für alles, was man braucht“ (materielle Sicherheit), in der gehobeneren Form hingen „Geld haben für alles, was man möchte“ (materieller Wohlstand).</p>



<p>Was es aus Sicht der Jugendlichen braucht, um ein gutes Leben zu führen, ist schnell aufgezählt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>erstens: zumindest so viel Geld zur Verfügung haben, dass man sorgenfrei leben kann,</li>



<li>zweitens: die richtigen Menschen um sich herum (gute soziale Einbindung; Familie und Freund*innen) und</li>



<li>drittens: dass man das, was man tut bzw. tun muss, auch halbwegs gerne macht.</li>
</ul>



<p>Von einem Trend zur „neuen Genügsamkeit“ ist demnach nichts zu bemerken. Die Ideale der <em>Voluntary Simplicity</em>-Bewegung sind den Jugendlichen, die an unserer Fokusgruppenexploration teilnahmen, ebenso fremd wie Konzepte ästhetischer Einfachheit. Thoreaus Hütte können sie nichts abgewinnen. Und mit dem Argument, dass in der Überflussgesellschaft bewusster Konsumverzicht dazu beitragen könne, die subjektiv empfundene Lebensqualität zu steigern, fangen sie schon gar nichts an: wohl auch deshalb, weil sie nicht das Gefühl haben, ein Leben in Überfluss zu führen.</p>



<p><em>Downshifting light</em> im Sinne von sanfter Konsum<em>reduktion </em>ist schon eher Thema als radikaler Konsumverzicht, wobei die Argumente, die die Jugendlichen vorbringen, interessanterweise vor allem auf positive Effekte einer mit reduziertem Besitz verbundenen Reduktion der Alltagskomplexität verweisen. Ihnen geht es also primär um Ballast ablassen, ausmisten, entrümpeln – frei nach dem Motto: „Simplify your life!“.</p>



<p><strong>„Unkompliziert leben“ zwischen „leicht leben“ und „langweilig leben“</strong></p>



<p>Immer mehr, immer größer, immer schneller – Steigerungslogiken, die unser gesellschaftliches wie auch unser privates Leben durchdringen, tragen dazu bei, dass unser Alltag immer dichter und unser Leben gefühlt immer komplizierter wird. Das Steigerungsspiel spielen wir zwar fast alle in der einen oder anderen Form mit. Zugleich wächst aber die Sehnsucht nach einem einfachen im Sinne von einem unkomplizierten Leben, und zwar nicht nur in der erwachsenen Bevölkerung, sondern auch bei Jugendlichen.&nbsp;</p>



<p>Doch was macht ein unkompliziertes, einfaches Leben eigentlich aus? „Ich habe nicht wirklich eine Definition“, antwortet im Rahmen unserer Fokusgruppenexploration eine der Jugendlichen. „Ich würde halt sagen, entweder ist es einfach langweilig oder einfach gut.“ Nachdenklich fügt sie hinzu: „Aber es ist eh realitätsfern ein unkompliziertes, einfaches Leben zu haben.“</p>



<p>Und die anderen ergänzen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„Einfach kann heißen: Es passiert nichts. Dann ist ein einfaches Leben langweilig. Oder es ist alles leicht, also angenehm. Es kann beides heißen.“</li>



<li>Und: „Wenn es zu einfach ist, dann ist es auf jeden Fall langweilig.“</li>



<li>Abgesehen davon gilt: „Wenn dir alles scheißegal ist, dann ist automatisch auch alles einfacher &#8230;“, aber das scheint den Jugendlichen (und auch mir) nicht unbedingt wünschenswert.</li>
</ul>



<p>Wohlhabend zu sein, ist für die Jugendlichen übrigens noch lange kein Garant für ein unkompliziertes Leben: „Man hat immer Probleme, egal in welcher Lage man ist. Ich arbeite in einer Bank und sehe es bei meinen Kunden. Egal wieviel Geld die haben, die haben immer irgendein Problem …“</p>



<p><strong>Sein Leben umkrempeln ist nicht einfach</strong></p>



<p>Für mich als Jugendforscherin ist spannend zu beobachten, wie das Denken der Jugendlichen um ein einfaches Leben als gutes Leben kreist. Teils greifen sie dabei, ohne es zu wissen, Argumente aus der in den Sozialwissenschaften und der Philosophie geführten Debatte auf. Teils entwickeln sie – bezugnehmend auf ihre konkreten Alltagserfahrungen – aber auch ganz eigene Problemperspektiven und liefern in Alltagssprache eine, wie mir scheint, durchaus schlüssige Kritik am gesellschaftlichen Steigerungsspiel.</p>



<p>Und sie schließen dabei an Jérôme Brillaud, Autor des Buches „Philosophie der Einfachheit“, an. Brillaud meint: „In den meisten Fällen beginnt ein einfaches Leben mit der Entscheidung, sein Leben umzukrempeln.“</p>



<p>Sein Leben umzukrempeln, ist manchmal unvermeidlich, manchmal eine Wohltat, die man sich selbst beschert, aber es ist selten einfach. Das, so scheint es, ist den Jugendlichen jedenfalls bewusst.</p>



<p><strong><br></strong></p>



<p><strong>COMING SOON: Neue Generationenstudie zum Thema „Wie wir leben wollen“ – jetzt mit Frühbucherbonus bestellen</strong>!<br>Im Rahmen unserer Eigenforschung läuft aktuell eine groß angelegte Umfragestudie unter dem Titel <a href="https://jugendkultur.at/2024/07/23/wie-wir-leben-wollen-studie-2024/" target="_blank" rel="noopener" title="">„Wie wir leben wollen: Lebensentwürfe und Lebensrealitäten im Generationen- und Lebensphasenvergleich“</a>. Die Ergebnisse werden bereits in wenigen Wochen vorliegen und, wie immer, über unsere Fortbildungs- und Beratungsangebote sowie als Studienpaket im freien Verkauf zugänglich sein. Sie können das Studienpaket bereits jetzt <strong>zum ermäßigten Frühbucherpreis vorbestellen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>SUBSKRIPTIONSPREIS bei Bestellung bis 30.9.2024</strong>: Euro 1.050,00 exkl. USt. – zum&nbsp;<a href="https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2024/08/Bestellformular_Studie_Wie_wir_leben_wollen_2024-1.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bestellformular</a></li>



<li>Regulärer Preis bei Bestellung ab 1.10.2024:<strong>&nbsp;</strong>Euro 1.390,00 exkl. USt. – zum&nbsp;<a href="https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2024/08/Bestellformular_Studie_Wie_wir_leben_wollen_2024-1.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bestellformular</a></li>



<li>Selbstverständlich nehmen wir Ihre Bestellung auch gerne über unseren Webshop entgegen: <a href="https://jugendkultur.at/product/studie-2024-wie-wir-leben-wollen/" target="_blank" rel="noopener" title="">Studie „Wie wir leben wollen“ via Webshop bestellen</a></li>
</ul>



<p></p>



<p class="has-cyan-bluish-gray-color has-text-color has-link-color has-small-font-size wp-elements-25e21774496fcddb814fdac606dd01d2">Foto: Pixabay</p><p>The post <a href="https://jugendkultur.at/2024/09/01/wider-das-steigerungsspiel-mit-jugendlichen-ueber-das-einfache-leben-nachdenken/">Wider das Steigerungsspiel: Mit Jugendlichen über das einfache Leben nachdenken</a> first appeared on <a href="https://jugendkultur.at">Institut für Jugendkulturforschung</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">3107</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Passives Engagement: Schon einmal gehört?</title>
		<link>https://jugendkultur.at/2024/08/05/passives-engagement-schon-einmal-gehoert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Beate Großegger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Aug 2024 06:25:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Beate Großeggers Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Generation Nice]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendstudie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jugendkultur.at/?p=3105</guid>

					<description><![CDATA[<p>die_jugendforscherin: Beate Großeggers Blog</p>
<p>Wer mit jungen Menschen arbeitet, lernt immer etwas dazu. Zumindest mir geht das so. Für mich, die ich mich mit knapp dreißigjähriger Forschungserfahrung und der richtigen Dosis Selbstironie gerne als die „alte Dame der Jugendforschung“ bezeichne, war eigentlich klar, dass Engagement aktiv zu denken ist. Bis zu dem Punkt, als mir Jugendliche erklärten, dass ich damit nicht wirklich richtig liege ...</p>
<p>The post <a href="https://jugendkultur.at/2024/08/05/passives-engagement-schon-einmal-gehoert/">Passives Engagement: Schon einmal gehört?</a> first appeared on <a href="https://jugendkultur.at">Institut für Jugendkulturforschung</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4 class="wp-block-heading"><a href="https://jugendkultur.at/author/bgrossegger/" target="_blank" rel="noopener" title="Beate Großeggers Blog"><strong>die_jugendforscherin: Beate Großeggers Blog</strong></a></h4>



<p>Wenn man mit jungen Menschen arbeitet, lernt man immer etwas dazu. Zumindest mir geht das so. Für mich, die ich mich mit knapp dreißigjähriger Forschungserfahrung und der richtigen Dosis Selbstironie ab und an gerne als die „alte Dame der Jugendforschung“ bezeichne, war eigentlich immer klar, dass Engagement aktiv zu denken ist. Bis zu dem Punkt, als mir Jugendliche erklärten, dass ich damit nicht wirklich richtig liege. </p>



<p>Das hat mich doch ein klein wenig verblüfft. Dass Jugendliche die Debatte, die wir Erwachsene rund um die (mangelnde) Engagementbereitschaft junger Menschen führen, sehr oft „nervig“ finden, schien mir hingegen naheliegend. Doch alles der Reihe nach.</p>



<p><strong>Was wir aus der Engagement- und Werteforschung wissen</strong></p>



<p>Das Engagement Jugendlicher ist ein ewiges Streitthema. Den einen ist die Jugend zu ichbezogen und tellerrandfixiert, andere verweisen hingegen darauf, dass junge Menschen durchaus für ehrenamtliches Engagement zu begeistern sind und in der Freiwilligenarbeit wichtige Beiträge für die Gemeinschaft und die Gesellschaft leisten.</p>



<p>Wie Forschungsdaten zeigen, haben Burschen und junge Männer beim institutionellen Engagement die Nase vorne. Das heißt, sie engagieren sich in Organisationen. Mädchen und junge Frauen sind hingegen auch und gerade in Bereichen des informellen und individualisierten Engagements aktiv. Sie setzen sich individuell und ohne großen organisatorischen Background für Anliegen, die ihnen wichtig sind, ein und bieten, oft unbemerkt von der am Thema „Engagement“ interessierten Öffentlichkeit, Hilfestellung für Menschen im nahen persönlichen Umfeld, beispielsweise in Form von Nachbarschaftshilfe.</p>



<p>Unterschiede in der Haltung wie auch in den Ausdrucksformen, in denen sich das Engagement junger Menschen artikuliert, zeigen sich aber nicht nur im Vergleich der Geschlechter, sondern auch im Vergleich junger Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Jugendliche mit Migrationshintergrund werden von klassischen Ehrenamtsorganisationen beispielsweise schlechter erreicht als Jugendliche, die aus Familien stammen, welche über Generationen hinweg in Österreich ansässig sind, sie agieren in gemeinschaftlichen Bezügen aber oft sehr engagiert.</p>



<p>Eines gilt jedenfalls generell: Engagementformen und Engagementangebote verändern sich über die Jahre hinweg. Und das betrifft nicht nur den aktionistisch orientierten Protest. Von Freiwilligenorganisationen, aber auch von Seiten der politischen Jugendbeteiligung wird hier vielfach auf die wachsende Bedeutung des Online-Engagements Jugendlicher verwiesen. Und junge Menschen integrieren Online-Engagement heute tatsächlich mit großer Selbstverständlichkeit in ihre Engagementkulturen. </p>



<p>Interessant ist allerdings, dass sie Online-Engagement weitaus weniger euphorisch einschätzen als es die Debatte, die wir Erwachsene führen, vermuten lässt, und zwar aus einem gut nachvollziehbaren Grund, der in der Engagementforschung, wie ich finde, viel zu wenig berücksichtigt wird: aufgrund der aus ihrer Sicht fraglichen Effektivität.</p>



<p><strong>Engagement differenziert nach Wirkungsgrad</strong></p>



<p>In der Forschung differenziert man gemeinhin nach Engagementthemen und/oder dem Organisationsgrad, in dem Engagement stattfindet (organisierter Rahmen versus informelles Engagement bzw. institutioneller Rahmen versus individualisiertes Engagement). Ich halte das für wichtig und auch für interessant. Dennoch fehlt mir bei dieser gängigen Analyseperspektive ein Aspekt, den ich für das Verständnis des Engagements Jugendlicher zentral erachte: die Berücksichtigung der für junge Menschen motivational enorm wichtigen Frage „Was kann ich mit meinem Engagement überhaupt bewirken?“</p>



<p>Wir wissen aus der Forschung, dass grundsätzlich engagementbereite Jugendliche vor allem dann aktiv werden, wenn sie mit ihrem Engagement in überschaubarer Zeit einen konkreten, nach außen hin sichtbaren und in Bezug auf ihre thematischen Anliegen bzw. die ihnen wichtigen Adressat*innengruppen positiv spürbaren Effekt generieren. Junge Menschen „ticken“ in dieser Hinsicht durchaus sehr output-orientiert.</p>



<p>So gesehen macht es Sinn, die gängige Analyseperspektive zu ergänzen und sich näher anzusehen, welchen Wirkungsgrad junge Menschen mit unterschiedlichen Engagementangeboten verbinden.</p>



<p>In unserer Eigenstudie „Generation Nice“ haben wir dazu einen ersten Schritt getan. Uns hat interessiert, mit welchen Partizipations- und Protestformen junge Menschen Selbstwirksamkeit verbinden bzw. welche Formen des zivilgesellschaftlichen Engagements sie bevorzugt wählen würden, um etwas zu bewegen, gegen Missstände anzugehen und/oder gesellschaftliche Entwicklungen in eine aus ihrer Sicht „richtige Richtung“ zu lenken.</p>



<p>„<strong>Ärmel aufkrempeln und die Welt zu einer besseren machen“ versus „auf Probleme hinweisen</strong>“</p>



<p>Wie sich zeigt, engagieren sich junge Menschen mit durchaus sehr unterschiedlichen Zielsetzungen und Motiven: um die Erwachsenenöffentlichkeit und/oder die Politik auf ein für sie wichtiges Anliegen aufmerksam zu machen, um mit eigener Initiative und mit teils hohem persönlichen Einsatz einen Beitrag für die positive Entwicklung unserer Gesellschaft zu leisten oder auch, um politisch Druck auszuüben und „die Politik zum Handeln zu zwingen“. Abhängig vom Motiv variieren, wie die Studie „Generation Nice“ deutlich macht, die bevorzugten Engagementformen.</p>



<p>Haben junge Menschen den Anspruch, auf die Politik Druck auszuüben und politische Entscheidungsträger*innen zum Handeln zu zwingen, bevorzugen sie Formate, die hohe Anschlussfähigkeit an die Institutionenpolitik garantieren, und bedienen sich vorzugsweise aus dem für Politiker*innen gewohnten Protest- und Beteiligungsrepertoire (Demonstrationen, Streiks, Wahlen). Immerhin rd. ein Drittel der 16- bis 29-Jährigen (32%) hält es grundsätzlich auch für sinnvoll, einer Partei beizutreten, um die Politik (quasi von innen heraus) zum Handeln zu bringen.</p>



<p>Setzen Jugendliche Initiativen hingegen vorrangig, um die Öffentlichkeit für Themen und Probleme, die jungen Menschen wichtig sind, zu sensibilisieren, liegt ihr Fokus also auf Thematisierung, bevorzugen sie Online-Aktivitäten, allem voran Online-Aktivitäten auf Social Media:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>57 Prozent halten das Posten von Beiträgen oder Kommentaren auf Social Media für eine effektive Strategie, um auf ein Anliegen aufmerksam zu machen. 55 Prozent setzen auf Teilen und/oder Liken von Beiträgen auf Social Media.</li>



<li>Online-Petitionen oder Online-Unterschriftenaktionen haben hier deutlich geringeren Stellenwert.</li>
</ul>



<p>Stehen idealistische Motive des persönlichen Eingreifens im Vordergrund, ist die Einschätzung und Bewertung der Jugendlichen noch einmal eine andere. Geht es beispielsweise darum, selbst einen kleinen Beitrag zu leisten, um hilfebedürftige Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu unterstützen und die Welt damit ein bisschen besser zu machen, setzen junge Menschen vor allem auf Spenden und auf klassisches freiwilliges Engagement.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>64 Prozent der 16- bis 29-jährigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen halten Sachspenden sowie 63 Prozent Geldspenden für geeignet, um einen Beitrag zu leisten, damit sich in der Welt etwas zum Besseren verändert.</li>



<li>62 Prozent meinen, mit ehrenamtlicher Mitarbeit in einer Organisation oder einem Verein lässt sich etwas zum Besseren verändern. </li>



<li>Und immerhin 54 Prozent halten es für sinnvoll, gleich selbst ein Projekt zu starten.</li>
</ul>



<p>Junge Menschen treffen dabei eine interessante Unterscheidung: Freiwilligenarbeit bedeutet für sie „aktives Helfen“, zumal hier ein hohes Maß an Bereitschaft zu Selbstverpflichtung gefordert ist. Spenden ist für sie hingegen „passives Helfen“ und auf jeden Fall besser als gar nichts zu tun. </p>



<p>Online-Engagement, also beispielsweise auf Social Media einen Beitrag zu posten, ihn zu teilen oder zu liken oder auch an Online-Unterschriftenaktion teilzunehmen, ist, wenn es darum geht, einen konkreten Missstand zu beseitigen und die Welt durch persönliches Engagement ein klein wenig besser zu machen, aus Sicht Jugendlicher hingegen weniger sinnvoll.</p>



<p></p>



<p><strong>Willkommen in der Welt des „passiven Online-Engagements“</strong></p>



<p>Für junge Menschen gilt: Online-Engagement ist zwar zeitgemäß, aber zugleich auch „passiv“, weil dabei der „große persönliche Einsatz“ fehlt. Sie unterscheiden demnach zwischen aktivem und passivem Engagement und bewerten Ersteres deutlich höher.</p>



<p>Online-Engagement erfordert wenig Selbstverpflichtung. Oder, um es charmanter zu formulieren: Online-Engagement ist niederschwellig. <em>Digital Natives</em> sehen das durchaus pragmatisch – frei nach dem Motto: „… auch gut, dass es Leute gibt, die das machen – ist manchmal auch das Einzige, was man tun kann …“ Aber das Ärmel Aufkrempeln und Helfen, das in ihrem Verständnis von „aktivem Engagement“ so wichtig ist, bleibt hier nun einmal aus.</p>



<p>Für digital sozialisierte Jugendliche gibt es aber auch noch einen weiteren guten Grund, warum man Online-Engagement auf Social Media nicht überbewerten sollte. Sie sprechen aus Erfahrung, wenn sie sagen: „Es ist einfach, es zu ignorieren – viele swipen einfach weiter …“ In einer von überhitzten Debatten geprägten digitalen Echtzeitwelt ist es tatsächlich gar nicht so einfach, in den Aufmerksamkeitshorizont anderer, idealerweise entscheidungsmächtiger Menschen zu treten. Jungen <em>Digital Natives</em> ist dies durchaus bewusst. Und hier schließt sich der Kreis und wir landen wieder bei der für junge Menschen motivational wichtigen Fragen: „Was kann ich mit meinem Engagement überhaupt bewegen?“</p>



<p>Übrigens: Jugendliche differenzieren nicht nur zwischen aktivem und passivem Engagement, sie sprechen auch von aktivem und passivem Aktivismus. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.</p>



<p></p>



<p><strong><br>Mehr über die Studie lesen Sie hier:</strong> <a href="https://jugendkultur.at/2023/09/01/studie-jugend-europa-2023/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"></a><a href="https://jugendkultur.at/2023/09/26/studie-generation-nice/" target="_blank" rel="noopener" title="">Neue Jugendstudie: Generation Nice – Institut für Jugendkulturforschung</a></p>



<p><strong>Mehr zum Thema „Jugend und Engagement“:</strong> Falls Sie sich dafür interessieren, wie man Jugendliche für Engagement gewinnen kann, finden Sie in einem meiner Beiträge im <a href="https://www.bundeskanzleramt.gv.at/dam/jcr:34a6f40f-db02-425c-b5f7-96bf1798cd05/8_jb_2023.pdf" target="_blank" rel="noopener" title="">8. Bericht zur Lage der Jugend in Österreich: Modul 2 – Lebenswelten und Werte</a> auf Seite 245f die eine oder andere Anregung. Wir freuen uns, wenn Sie reinlesen!</p>



<p class="has-cyan-bluish-gray-color has-text-color has-link-color has-small-font-size wp-elements-25e21774496fcddb814fdac606dd01d2">Foto: Pixabay</p>



<p></p><p>The post <a href="https://jugendkultur.at/2024/08/05/passives-engagement-schon-einmal-gehoert/">Passives Engagement: Schon einmal gehört?</a> first appeared on <a href="https://jugendkultur.at">Institut für Jugendkulturforschung</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">3105</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Europawahl 2024: Was sagen Jungwähler zur EU?</title>
		<link>https://jugendkultur.at/2024/06/04/die_jugendforscherin-beate-grosseggers-blog-4-6-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Beate Großegger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jun 2024 06:52:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Beate Großeggers Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Erasmus+]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Europawahl]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendstudie]]></category>
		<category><![CDATA[Jungwähler]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jugendkultur.at/?p=2943</guid>

					<description><![CDATA[<p>die_jugendforscherin: Beate Großeggers Blog</p>
<p>Europawahl 2024: Wie denken Jungwähler und Jungwählerinnen über die EU? Wie erleben junge Menschen das geeinte Europa? Und was erwarten sie von der Europapolitik? Viel wird spekuliert – kein Wunder, denn die Datenlage ist eher dürftig. Weil das unbefriedigend ist, möchte ich mein Blog nutzen, um mit unseren Forschungsdaten hier ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen.</p>
<p>The post <a href="https://jugendkultur.at/2024/06/04/die_jugendforscherin-beate-grosseggers-blog-4-6-2024/">Europawahl 2024: Was sagen Jungwähler zur EU?</a> first appeared on <a href="https://jugendkultur.at">Institut für Jugendkulturforschung</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4 class="wp-block-heading"><a href="https://jugendkultur.at/author/bgrossegger/" target="_blank" rel="noopener" title="Beate Großeggers Blog"><strong>die_jugendforscherin: Beate Großeggers Blog</strong></a></h4>



<p>Was halten junge Menschen vom geeinten Europa? Wie sehen sie die EU? Und was erwarten sie von der Europapolitik? Wie so oft vor Wahlen rückt anlässlich der Europawahl 2024 die Gruppe der Jungwählerinnen und Jungwähler in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Viel wird spekuliert – kein Wunder, denn die Datenlage ist eher dürftig. Weil das unbefriedigend ist, möchte ich mein Blog nutzen, um mit unseren Forschungsdaten hier ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen. Zunächst zur Frage: Was verbinden junge Menschen überhaupt mit der EU?</p>



<p><strong>Was uns die empirische Jugendforschung über das Europabild der Jungwählerinnen und Jungwähler verrät</strong></p>



<p>Das Europabild junger Menschen in Österreich ist sehr stark von den Annehmlichkeiten, die die EU-Mitgliedschaft mit sich bringt, bestimmt. Jungwählerinnen und Jungwähler verbinden allem voran den Euro, die Reisefreiheit und die Freizügigkeit, sprich: die Möglichkeit in einem anderen Land der EU zu leben, zu studieren oder zu arbeiten, mit einem geeinten Europa.</p>



<p>Vor dem Hintergrund komplexer Herausforderungen unserer globalisierten Welt sehen junge Menschen die EU aber auch als ein wichtiges Wirtschafts- und Friedensbündnis. Und sie hoffen, dass die EU auch in schwierigen Zeiten, wie wir sie derzeit erleben, ihr Wohlstands- und Sicherheitsversprechen gegenüber der nachrückenden Generation einlösen wird.</p>



<p>Eine klar pro-europäische Haltung ist typisch für formal höher Gebildete. In bildungsnahen Milieus bewerten junge Menschen die EU generell positiver und haben deutlich stärker das Gefühl, von der EU-Mitgliedschaft Österreichs persönlich zu profitieren.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Euro, Reisefreiheit, Freizügigkeit und auch Erasmus+ punkten hier stärker als in den unteren Bildungsgruppen. Bildungsnahe junge Menschen sehen die EU auch deutlich stärker als wichtigen Player in einer globalisierten Wirtschaft und sie assoziieren mit der EU zu einem höheren Prozentsatz ein Friedensbündnis, und zwar in dem Sinne, dass im geeinten Europa Frieden nach innen gewährleistet sein muss, aber auch, dass dieses geeinte Europa bei den großen geopolitischen Konflikten unserer Zeit nach außen hin friedensvermittelnd auftritt.</li>



<li>Bei jungen Menschen aus den unteren Bildungsschichten ist hingegen die Sorge um den Verlust des typisch Österreichischen ein deutlich größeres Thema. In der Gruppe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit niedriger und mittlerer formaler Bildung assoziiert knapp jeder und jede Vierte einen Verlust der österreichischen Kultur mit der EU.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="960" height="720" src="https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2024/06/Jugend-EU_Europabild.png" alt="" class="wp-image-2958" srcset="https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2024/06/Jugend-EU_Europabild.png 960w, https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2024/06/Jugend-EU_Europabild-300x225.png 300w, https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2024/06/Jugend-EU_Europabild-768x576.png 768w, https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2024/06/Jugend-EU_Europabild-16x12.png 16w, https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2024/06/Jugend-EU_Europabild-430x323.png 430w, https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2024/06/Jugend-EU_Europabild-860x645.png 860w, https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2024/06/Jugend-EU_Europabild-600x450.png 600w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure>



<p><strong>Was junge Menschen an der EU stört</strong></p>



<p>Überall dort, wo junge Menschen von der EU profitieren, erleben sie das geeinte Europa positiv. Der EU als politischer Institution begegnen viele dennoch mit einer gewissen Skepsis. Der Vertrauensverlust, der sich im Zusammenhang mit Institutionenpolitik heute generell zeigt, schlägt also auch bei der EU durch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>26 Prozent verbinden die EU mit (zu viel) Bürokratie.</li>



<li>Jeder und jede Fünfte (20 Prozent) denkt bei der EU an Vetternwirtschaft und Korruption, wobei man hier sehen muss, dass die Bewertung der jungen Männer (mit 27 Prozent Nennungen) deutlich kritischer ausfällt als die junger Frauen (13 Prozent).&nbsp;&nbsp;</li>



<li>Nur 15 Prozent verbinden die EU mit politischen Entscheidungen, die für die österreichische Bevölkerung von Nutzen sind (besonderes kritisch bewerten die unteren Bildungsmilieus die EU-Politik: Hier sagen lediglich 10 Prozent, also jeder und jede Zehnte, dass politische Entscheidungen, die auf EU-Ebene getroffen werden, für die Menschen in Österreich von Nutzen sind; zum Vergleich: In der Gruppe der jungen Österreicherinnen und Österreicher mit höherer formaler Bildung sind es immerhin 21 Prozent).</li>



<li>Was vor dem Hintergrund der multiplen Krisen, die wir derzeit erleben, darüber hinaus nachdenklich stimmt: Nur 11 Prozent attestieren der EU eine schnelle Entscheidungs­­findung in Krisensituationen.</li>
</ul>



<p><strong>Wie junge Menschen das geeinte Europa erleben und wie sie die „europäische Idee“ in ihren Selbstkonzepten verankern</strong></p>



<p>Wenn es um das Thema „Jugend und Europa“ geht, werden junge Menschen häufig gefragt: „Fühlst du dich eher als Europäer/Europäerin oder eher als Österreicher/Österreicherin?“ In Zeiten der wirtschaftlichen wie auch kulturellen Globalisierung empfinden das Jugendliche und junge Erwachsene als realitätsfern. Sie sind in einem EU-Land geboren, mit dem Euro und der Reisefreiheit aufgewachsen und sie orientieren sich an einer, zumindest in der westlich-industriellen Welt, globalisierten Jugendkultur.</p>



<p>Die breite Mehrheit ist geübt darin, das Große, sprich: das Globale oder auch das Europäische, mit dem Kleineren, dem Regionalen bzw. Lokalen zu verbinden. Vor allem die bildungsnahen Milieus spielen selbstbewusst mit Hybridkulturen. Das heißt, hier wird bunt gemixt. Und diejenigen, die das nicht tun? Die finden es gut, wenn in einem Europa der Vielfalt Unterschiedliches nebeneinander bestehen kann.</p>



<p>Das wirtschaftliche Nord-Süd-Gefälle innerhalb der EU sehen junge Menschen in Österreich durchaus kritisch. Unterschiedliche kulturelle Traditionen wie auch Mentalitätsunterschiede in der Bevölkerung der verschiedenen EU-Länder erleben sie aber weitgehend unproblematisch. Und vor allem jene, die aufbrechen, um Europa selbst zu erkunden, finden diese Mentalitätsunterschiede horizonterweiternd und interessant.</p>



<p>Austausch und Gemeinschaft sind übrigens vor allem für junge Menschen aus den bildungsnahen Schichten Kernelemente der „europäischen Idee“.</p>



<p><strong>Was sich Jungwählerinnen und Jungwähler von der Europapolitik erwarten</strong></p>



<p>Bleibt noch die Frage, was sich junge Menschen von den europapolitischen Akteurinnen und Akteuren erwarten bzw. erhoffen. Auch dazu haben wir spannende Daten.</p>



<p>Geht es nach der Jugend, sollte die Europapolitik ihren Fokus auf Armutsbekämpfung in Europa legen, gemeinsame Maßnahmen für den Klimaschutz setzen, sich für die Bekämpfung von Terrorismus und organisierter Kriminalität in Europa stark machen, aber auch Arbeitsplätze schaffen, um der nachrückenden Generation in Zeiten des Strukturwandels der Arbeitswelt weiterhin gute Jobchancen zu bieten. Auch Energiesicherheit im Kontext gemeinsamer Energiepolitik sowie Cybersicherheit wären aus Sicht Jugendlicher und junger Erwachsener wichtige Themen, derer sich die EU-Politik annehmen sollte.</p>



<p>Der Schutz der EU-Außengrenzen und eine gemeinsame Migrationspolitik liegen im Prioritäten-Ranking der Jugend immerhin im Mittelfeld und sind, wie die Daten zeigen, jungen Menschen aus den unteren Bildungsschichten insgesamt wichtiger als Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den bildungsnahen Milieus.</p>



<p>Lässt man Jungwählerinnen und Jungwähler eine Wunschliste an die EU-Politik erstellen, platzieren sie zwei Anliegen ganz weit oben:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die EU soll ihr Wohlstands- und Sicherheitsversprechen gegenüber der nachrückenden Generation einlösen – das ist freilich weniger Wunsch, eher eine selbstbewusst vorgetragene Forderung –</li>



<li>und sie soll (mehr) europäischen Teamgeist bei der Bewältigung der großen Herausforderungen unserer Zeit beweisen; das bedeutet, eine risikoabwägend-vorausschauende Politik zu machen und im Krisenfall rasch und effektiv zu agieren.</li>
</ul>



<p>Darüber hinaus wünschen sich junge Menschen, dass die EU den Dialog mit der Jugend intensiviert und vor allem auch die wachsende Gruppe der politik-distanzierten Jugendlichen besser einbindet. Und sie hoffen darauf, dass die Europapolitik die digitale Zukunft Europas proaktiv und zum Nutzen der Menschen gestaltet (Stichwort: KI).</p>



<p>Was aus Sicht junger Menschen auf jeden Fall so bleiben sollte, wie es ist: die gemeinsame Währung, die Reisefreiheit und die Möglichkeit, in einem anderen Land der EU zu leben und zu arbeiten.</p>



<p></p>



<p><strong>Mehr über die Studie lesen Sie hier:</strong> <a href="https://jugendkultur.at/2023/09/01/studie-jugend-europa-2023/" target="_blank" rel="noopener" title="">Jugend &amp; Europa &#8211; Institut für Jugendkulturforschung</a></p>



<p class="has-cyan-bluish-gray-color has-text-color has-link-color has-small-font-size wp-elements-e65c041f38631fdabf6e7ea24159121c">Porträtfoto: Pixabay</p><p>The post <a href="https://jugendkultur.at/2024/06/04/die_jugendforscherin-beate-grosseggers-blog-4-6-2024/">Europawahl 2024: Was sagen Jungwähler zur EU?</a> first appeared on <a href="https://jugendkultur.at">Institut für Jugendkulturforschung</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">2943</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Wie weibliche Lehrlinge die duale Ausbildung sehen</title>
		<link>https://jugendkultur.at/2024/04/28/die_jugendforscherin-beate-grosseggers-blog-28-4-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Beate Großegger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Apr 2024 04:57:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[1. Mai]]></category>
		<category><![CDATA[Beate Großeggers Blog]]></category>
		<category><![CDATA[duale Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendstudie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jugendkultur.at/?p=2657</guid>

					<description><![CDATA[<p>die_jugendforscherin: Beate Großeggers Blog</p>
<p>Anlässlich des Tags der Arbeit am 1. Mai stelle ich Ihnen in meinem Blog neue Forschungsdaten zu jungen Frauen in der dualen Ausbildung vor.</p>
<p>The post <a href="https://jugendkultur.at/2024/04/28/die_jugendforscherin-beate-grosseggers-blog-28-4-2024/">Wie weibliche Lehrlinge die duale Ausbildung sehen</a> first appeared on <a href="https://jugendkultur.at">Institut für Jugendkulturforschung</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4 class="wp-block-heading"><a href="https://jugendkultur.at/author/bgrossegger/" target="_blank" rel="noopener" title="Beate Großeggers Blog"><strong>die_jugendforscherin: Beate Großeggers Blog</strong></a></h4>



<p></p>



<p>Die <a href="https://www.statistik.at/statistiken/bevoelkerung-und-soziales/bildung/schulbesuch/schuelerinnen" target="_blank" rel="noopener" title="">Statistik Austria</a> weist für den jüngsten Erhebungszeitraum 37&nbsp;899 weibliche gegenüber 78&nbsp;847 männlichen BerufschülerInnen aus. Junge Frauen, die sich für eine Ausbildung im dualen System entscheiden, sind nach wie vor in der Minderzahl. Oder um es schärfer zu formulieren: Die Lehre ist in Österreich noch immer eine männliche Domäne.</p>



<p>Das Bild von weiblichen Lehrlingen, das die öffentliche Debatte beherrscht, reproduziert darüber hinaus allzu oft Klischees. Entweder zeigt man junge Frauen, die über sich selbst sagen, sie seien „kein Lerntyp“, und mangels Unterstützung in der Berufsorientierungsphase dann „nur“ Friseurin werden. Oder aber es werden junge Mechatronikerinnen ins Bild gesetzt, die sich in einem männlich dominierten Bereich erfolgreich behaupten. Alles, was zwischen diesen beiden Extremen liegt, ist wenig präsent.</p>



<p>Ich denke, es wäre an der Zeit, diese Lücke zu schließen, und möchte Ihnen in meinem aktuellen Blogbeitrag zum Tag der Arbeit am 1. Mai daher ausgewählte Forschungsdaten zu jungen Frauen in der dualen Ausbildung vorstellen. Wobei eines zu betonen ist: Die Arbeitswelt hat Bedarf an qualifizierten jungen Menschen mit Lehrabschlüssen. Auch und gerade deshalb ist es sinnvoll, gängige Lehrlingsklischees zu überdenken und sich möglichst vorurteilsfrei mit Potentialen, vor allem aber auch mit den Erwartungen junger Frauen in Bezug auf die duale Ausbildung näher zu beschäftigen.</p>



<p><strong>Junge Frauen, die sich für die duale Ausbildung entscheiden, streben eine solide Basis für ihre persönliche Zukunftsplanung an</strong></p>



<p>Eine gute Berufsausbildung zu haben, ist für die breite Mehrheit der jungen Frauen heutzutage eine Selbstverständlichkeit. Fast jede macht sich in der einen oder anderen Form darüber Gedanken, in welchen Berufsfeldern sie gute Zukunftschancen hat, aber auch mit welcher Ausbildung sich ihre persönlichen Erwartungen an den Beruf am besten verwirklichen lassen.</p>



<p>Gerade in Zeiten der Krise ermöglicht die Lehre ein stabiles berufliches Standbein. Das ist jungen Frauen, die sich für eine Lehre entscheiden, sehr wohl bewusst. Sie sehen in der Lehre durchaus auch eine Karriere-Option: insbesondere in der „Lehre mit Matura“.</p>



<p><strong>Die „Lehre mit Matura“ eröffnet Chancen</strong></p>



<p>Wie unsere Forschungsdaten zeigen, wird die „Lehre mit Matura“ von weiblichen Lehrlingen positiver bewertet als von männlichen Lehrlingen, und zwar unabhängig davon, ob junge Frauen selbst eine „Lehre mit Matura“ machen oder nicht (Insights Premium-AbonnentInnen finden im kostenpflichtigen <strong><a href="https://jugendkultur.at/product/insights-premium-abo-2024/" target="_blank" rel="noopener" title="">Insights Premium-Portal</a></strong> zur „Lehre mit Matura“ ein neues Factsheet <a href="https://jugendkultur.at/insights/insights-premium/insights-premium/" target="_blank" rel="noopener" title="">Insights Premium-Facts 2024: Wie Lehrlinge die „Lehre mit Matura“ bewerten</a> mit Detaildaten im Vergleich nach Geschlecht, Branche und Wohnregion der Lehrlinge).</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Unsere Lehrlingsstudie 2024 <strong><a href="https://jugendkultur.at/2024/04/08/generation-safety-first-lehrlingsstudie-2024/" target="_blank" rel="noopener" title="">Generation „Safety First“</a></strong> weist für die Gruppe jener weiblichen Lehrlinge, die die klassische Variante der Lehre gewählt haben, erstaunlich hohes Interesse für die „Lehre mit Matura“ aus: 67% der weiblichen Lehrlinge, die aktuell eine Lehre ohne Matura machen, geben an, die Möglichkeit, eine „Lehre mit Matura“ zu machen, sei für sie persönlich grundsätzlich interessant, natürlich vorausgesetzt, dass es ein entsprechendes Angebot gibt.</li>
</ul>



<p>Warum die „Lehre mit Matura“ für junge Frauen eine attraktive Option ist, liegt auf der Hand. Sie bietet die Chance, sich nach dem Lehrabschluss berufs(lebens)begleitend formal weiterzuqualifizieren, um in interessante und idealerweise auch besser bezahlte Bereiche aufzusteigen.</p>



<p><strong>Wie weibliche Lehrlinge ihre Lehrbetriebe sehen</strong></p>



<p>In der öffentlichen Debatte ist sehr stark präsent, was Unternehmen von Lehrlingen erwarten, und auch, wie diese die nachrückende Lehrlingsgeneration einschätzen und bewerten. Wir haben den Spieß umgedreht und uns in unserer Lehrlingsstudie <strong><a href="https://jugendkultur.at/2024/04/08/generation-safety-first-lehrlingsstudie-2024/" target="_blank" rel="noopener" title="">Generation „Safety First“</a></strong> angesehen, wie Lehrlinge über ihre Lehrbetriebe denken. Dabei haben wir uns u.a. auch damit beschäftigt, wie sie die Arbeitsbedingungen im Lehrbetrieb, das Betriebsklima, die ihnen im Rahmen der Lehre zugeteilten Tätigkeiten oder auch ihre beruflichen Zukunftschancen bewerten.</p>



<p>Interessant in diesem Zusammenhang: Weibliche Lehrlinge tendieren zu höherer Arbeitszufriedenheit als männliche Lehrlinge. Darüber hinaus zeigt sich, dass weibliche Lehrlinge im Alltag wie auch im Hinblick auf ihre Berufsausbildung in mancherlei Hinsicht fokussierter agieren.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Rund ein Viertel der weiblichen Lehrlinge stuft die Arbeitsbedingungen im Lehrbetrieb rundum positiv ein. Weitere 36% beschreiben die Arbeitsbedingungen im Betrieb eher positiv.</li>



<li>56% berichten über ein gutes oder zumindest eher gutes Betriebsklima im Lehrbetrieb.</li>



<li>50% haben den Eindruck, dass Lehrlinge im Ausbildungsbetrieb nicht nur für Hilfstätigkeiten herangezogen werden, sondern auch verantwortungsvolle Tätigkeiten übertragen bekommen, was das Selbstbewusstsein stärkt und sich auf die Motivation vielfach positiv auswirkt.</li>



<li>62% rechnen darüber hinaus mit guten oder zumindest eher guten Zukunftschancen, die sich aufgrund der in der Lehre erworbenen Qualifikationen für sie ergeben.</li>
</ul>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="960" height="720" src="https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2024/04/Wie-weibliche-Lehrlinge-ihre-Lehrbetriebe-sehen.png" alt="" class="wp-image-2658" srcset="https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2024/04/Wie-weibliche-Lehrlinge-ihre-Lehrbetriebe-sehen.png 960w, https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2024/04/Wie-weibliche-Lehrlinge-ihre-Lehrbetriebe-sehen-300x225.png 300w, https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2024/04/Wie-weibliche-Lehrlinge-ihre-Lehrbetriebe-sehen-768x576.png 768w, https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2024/04/Wie-weibliche-Lehrlinge-ihre-Lehrbetriebe-sehen-16x12.png 16w, https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2024/04/Wie-weibliche-Lehrlinge-ihre-Lehrbetriebe-sehen-430x323.png 430w, https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2024/04/Wie-weibliche-Lehrlinge-ihre-Lehrbetriebe-sehen-860x645.png 860w, https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2024/04/Wie-weibliche-Lehrlinge-ihre-Lehrbetriebe-sehen-600x450.png 600w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure>



<p>Diese Daten stimmen auf den ersten Blick zuversichtlich. Sie sollten uns aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass nicht alle gleichermaßen zufrieden mit ihrem Lehrbetrieb sind. </p>



<p>So wie es aus UnternehmerInnenperspektive zwischen motivierten und weniger motivierten Lehrlingen zu unterscheiden gilt, gilt es aus Perspektive der weiblichen Lehrlinge offensichtlich auch zwischen lehrlingsgerechten und weniger lehrlingsgerechten Betrieben zu unterscheiden.</p>



<p><strong>Was sich weibliche Lehrlinge von ihrem Beruf erwarten</strong></p>



<p>Fragt man danach, was sich junge Menschen von ihrem zukünftigen Beruf erwarten, fällt auf, dass junge Frauen im Vergleich zu jungen Männern deutlich fordernder auftreten. Jobsicherheit, ein gutes Betriebsklima und nette KollegInnen liegen auf ihrer Wunschliste weit vorne.</p>



<p>Wenn es Probleme am Arbeitsplatz gibt, sind junge Frauen großteils konstruktiv und versuchen, im Gespräch mit ihren TeamleiterInnen und/oder Personalverantwortlichen eine Lösung zu finden. Das zeigt sich auch in der dualen Ausbildung. Weibliche Lehrlinge sind nicht nur generell dialogorientierter als ihre männlichen Kollegen, sie sind auch sozial-kommunikativ kompetenter und zeigen sehr oft eine betont pragmatische Haltung frei nach dem Motto: „Reden wir mal darüber, dann lassen sich gemeinsam Wege finden!“</p>



<p>Das klingt freilich einfacher, als es tatsächlich ist. Junge Frauen sind nämlich zugleich auch kritische Beobachterinnen der Personalführung und haben hohe Erwartungen an ihre Führungskräfte, insbesondere was kommunikative Kompetenzen und Management-Skills betrifft.</p>



<p><strong>Grundsätzlich gilt: Weibliche Lehrlinge wollen geführt werden, sie wollen von ihren Führungskräften aber auch gehört werden!</strong></p>



<p>Das sollten wir wissen, wenn wir über junge Frauen in der dualen Ausbildung sprechen. Und wir sollten darüber hinaus auch sehen, dass viele weibliche Lehrlinge, gerade wenn es um Erwerbsarbeit und Beruf geht, emotional sehr nahe an den uns alle beschäftigenden Zukunftsthemen dran sind: angefangen beim Thema „Fortbildung und lebensbegleitendes Lernen&#8220;, über betriebliche Gesundheitsförderung bis hin zu lebensphasensensitiven Konzepten der Life-Domain-Balance. In all diesen Bereichen gilt es, jungen Frauen, die sich für die Ausbildung im dualen System entscheiden, ein attraktives Angebot zu machen.</p>



<p></p>



<p></p>



<p><strong>Mehr zum aktuellen Thema:</strong></p>



<p>In unserer Studie <strong><a href="https://jugendkultur.at/2024/04/08/generation-safety-first-lehrlingsstudie-2024/" target="_blank" rel="noopener" title="">Generation „Safety First“</a></strong> finden Sie etliche weitere interessante Daten zur nachrückenden Lehrlingsgeneration. Zudem bleiben wir in unserer laufenden Exploration „Fachkräfte von morgen: Arbeitszufriedenheit, betriebliche Gesundheitsförderung und KI aus lebensweltlicher Sicht von Lehrlingen und LehrabsolventInnen&#8220; weiter an diesem für junge Menschen wichtigen Thema dran.</p>



<p><strong>Sekundäranalysen und Expertisen</strong>:</p>



<p>Im Rahmen unserer Eigenstudien erheben wir kontinuierlich Repräsentativdaten zu Kids, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Daten liegen in ausführlichen Datentabellen vor und werden von uns im Rahmen unserer Forschungsprojekte auch für statistische Sonderauswertungen herangezogen.</p>



<p>Mit diesen Exklusivdaten des Instituts für Jugendkulturforschung schaffen wir eine wichtige Grundlage, um ein differenziertes Verständnis verschiedener Dialog- und Zielgruppenbedürfnisse innerhalb des jungen Bevölkerungssegments zu entwickeln. Selbstverständlich fließen diese Exklusivdaten in sämtliche Sekundär(daten)analysen und Expertisen, die wir für unsere AuftraggeberInnen erstellen, ein.</p>



<p><strong>Wollen auch Sie mehr über Ihre Dialoggruppe erfahren?</strong></p>



<p>Wir unterstützen Sie gerne mit unserer Expertise und werden sehr gerne in Ihrem Auftrag tätig. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage an:&nbsp;<a href="mailto:studienleitung@jugendkultur.at" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>studienleitung@jugendkultur.at</strong></a></p>



<p></p>



<p class="has-cyan-bluish-gray-color has-text-color has-link-color has-small-font-size wp-elements-25e21774496fcddb814fdac606dd01d2">Foto: Pixabay</p><p>The post <a href="https://jugendkultur.at/2024/04/28/die_jugendforscherin-beate-grosseggers-blog-28-4-2024/">Wie weibliche Lehrlinge die duale Ausbildung sehen</a> first appeared on <a href="https://jugendkultur.at">Institut für Jugendkulturforschung</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">2657</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Generation „Safety First“: Lehrlingsstudie 2024</title>
		<link>https://jugendkultur.at/2024/04/08/generation-safety-first-lehrlingsstudie-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Institut für Jugendkulturforschung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2024 08:11:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Azubi]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendstudie]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrling]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jugendkultur.at/?p=2097</guid>

					<description><![CDATA[<p>8.4.2024: Auslieferung ab sofort! Repräsentativumfrage unter 800 Lehrlingen mit Spezialauswertung für die Branchen Handel, Gewerbe/Handwerk, Industrie und Tourismus/Freizeitwirtschaft sowie Trendanalyse auf Basis von Zeitreihendaten über die letzten acht Jahre.</p>
<p>Studienpaket mit allen Detaildaten im freien Verkauf erhältlich, für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Evelyn Nozsicska: enozsicska@jugendkultur.at</p>
<p>The post <a href="https://jugendkultur.at/2024/04/08/generation-safety-first-lehrlingsstudie-2024/">Generation „Safety First“: Lehrlingsstudie 2024</a> first appeared on <a href="https://jugendkultur.at">Institut für Jugendkulturforschung</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die große neue Eigenstudie des Instituts für Jugendkulturforschung in Kooperation mit tfactory: Repräsentativumfrage unter 800 Lehrlingen mit Spezialauswertung für die Branchen Handel, Gewerbe/Handwerk, Industrie und Tourismus/Freizeitwirtschaft sowie Trendanalyse auf Basis von Zeitreihendaten über die letzten acht Jahre.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading"></h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://jugendkultur.at/product/lehrlingsstudie-2024/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BESTELLUNG via Webshop </a>oder per Mail an Evelyn Nozsicska: <a href="mailto:enozsicska@jugendkultur.at" target="_blank" rel="noreferrer noopener">enozsicska@jugendkultur.at</a>; Preis: Euro 2.690,- exkl. 20% USt.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>PRESSEINFORMATIONEN finden Sie in unserem</strong> <a href="https://jugendkultur.at/forschung/pressroom/" target="_blank" rel="noopener" title=""><strong>Pressroom</strong></a>, Interviewanfragen richten Sie bitte an <a href="mailto:studienleitung@jugendkultur.at" target="_blank" rel="noopener" title="">studienleitung@jugendkultur.at</a></li>



<li><strong>MEDIENBERICHTE zur Lehrlingsstudie 2024 finden Sie unter: </strong><a href="https://jugendkultur.at/2024/01/08/institut-fuer-jugendkulturforschung-in-den-medien/" target="_blank" rel="noopener" title="">Institut für Jugendkulturforschung in den Medien</a></li>



<li><strong>FORTBILDUNGS-TIPP zum aktuellen Thema: </strong><a href="https://jugendkultur.at/2024/03/25/jugend-personalmarketing-seminar/" target="_blank" rel="noopener" title="">Jugend-Personalmarketing-Seminar – 12.6.2024</a></li>



<li><a href="https://jugendkultur.at/insights/insights-premium/insights-premium/" target="_blank" rel="noopener" title="">NEU in unserem kostenpflichtigen Insights Premium-Portal</a><strong>: Wie Lehrlinge die „Lehre mit Matura” bewerten –</strong> Vergleich nach Geschlecht, Branche und Wohnregion, <strong>Wie Lehrlinge Arbeitsbedingungen und Betriebsklima im Ausbildungsbetrieb bewerten</strong> <strong>–</strong> Vergleich nach Geschlecht und Branche, <strong>Wie Lehrlinge ihre Zukunftschancen sehen &amp; und wie sehr sie ihre Tätigkeit mit Verantwortung verbinden –</strong> Vergleich nach Geschlecht und Branche</li>
</ul>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="566" height="182" data-id="2094" src="https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2024/02/image002.png" alt="" class="wp-image-2094" srcset="https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2024/02/image002.png 566w, https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2024/02/image002-300x96.png 300w, https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2024/02/image002-18x6.png 18w, https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2024/02/image002-430x138.png 430w" sizes="auto, (max-width: 566px) 100vw, 566px" /></figure>
</figure>



<h4 class="wp-block-heading"><a href="https://jugendkultur.at/product/lehrlingsstudie-2024/" target="_blank" rel="noopener" title="">Bestellung:</a> </h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Das Studienpaket Generation „Safety First: Erste Österreichische Lehrlingsstudie <strong>– </strong>Welle 4“ mit allen Detaildaten ist im freien Verkauf erhältlich.</strong> Preis: Euro 2.690,- exkl. 20% USt. </li>



<li>Für Ihre Bestellungen sowie <strong>Vortrags- und Seminaranfragen zur „Generation Safety First“ </strong>steht Ihnen Evelyn Nozsicska gerne zur Verfügung: <a href="https://jugendkultur.at/sendpress/eyJpZCI6IjIiLCJyZXBvcnQiOiIyMTk0IiwidmlldyI6InRyYWNrZXIiLCJ1cmwiOiJodHRwczpcL1wvanVnZW5ka3VsdHVyLmF0XC9zZW5kcHJlc3NcL2V5SnBaQ0k2SWpFd016STNJaXdpY21Wd2IzSjBJam9pTWpFeU55SXNJblpwWlhjaU9pSjBjbUZqYTJWeUlpd2lkWEpzSWpvaWJXRnBiSFJ2T21WdWIzcHphV056YTJGQWFuVm5aVzVrYTNWc2RIVnlMbUYwSW4wXC8ifQ/"><strong>enozsicska@jugendkultur.at</strong></a></li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Studiensteckbrief:</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Repräsentativerhebung unter 800 Lehrlingen</strong></li>



<li><strong>Trendanalyse&nbsp;auf Basis der Daten der „Ersten Österreichischen Lehrlingsstudie – Welle 1 bis 4“,&nbsp; </strong>Lehrlingstypologie&nbsp;nach Ausbildungsbranchen</li>



<li><strong>Durchführung der Studie:&nbsp;</strong>Institut für Jugendkulturforschung in Kooperation mit tfactory Trendagentur</li>



<li><strong>Studienleitung:</strong>&nbsp;Prof. Mag. Bernhard Heinzlmaier</li>
</ul>



<p><strong>Themen der Studie:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Image der Lehre (Gehalt, Anforderungen, Arbeitsbedingungen, Betriebsklima etc.)</li>



<li>Wahl des Lehrberufs und wichtige Faktoren im Lehrbetrieb sowie Einstellung gegenüber der Lehre</li>



<li>Bewertung der Schule und der Schulfächer als Vorbereitung für die Lehre</li>



<li>Bewertung der Lehre mit Matura</li>



<li>Attraktive mitarbeiterbindende und -fördernde Maßnahmen durch den Arbeitgeber</li>



<li>Einstellung gegenüber Arbeitszeitverkürzung, Grundeinkommen, Mindestlehrlingseinkommen und 4-Tage-Woche</li>



<li>Parteien und Institutionen, die sich für die Anliegen von Lehrlingen einsetzen</li>



<li>Wahlverhalten und Parteipräferenz</li>



<li>Bekanntheit und Attraktivität unterschiedlicher Unternehmen als Arbeitgeber (Ranking)</li>



<li>Einfluss von künstlicher Intelligenz auf die Arbeitswelt von morgen</li>



<li>Überzeugende Goodies &amp; Extras für Lehrlinge</li>



<li>Mobilität: wichtige Faktoren bei der Wahl des Verkehrsmittels</li>



<li>Allgemeine Sorgen der Lehrlinge</li>



<li>Nutzungsverhalten unterschiedlicher Social Media-Plattformen</li>



<li>Liebste Freizeitbeschäftigungen und sportliche Aktivität</li>



<li>Körperkult und seine Bedeutung für Lehrlinge</li>
</ul>



<p><strong>Zielgruppen der Studie:&nbsp;</strong>Ausbildungsbetriebe, Personalleiter, Leiter der Lehrlingsausbildung, HR-Spezialisten aus den Bereichen Personalentwicklung und Recruiting, Interessenvertretungen, Ausbildungseinrichtungen, Markenartikler, Konsumgüterwirtschaft, Kommunikation-, Marketing- und Werbespezialisten aus Unternehmen und Non-Profit-Organisationen</p>



<p><strong>Leistungen Studienpaket:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Forschungsbericht inkl. Key-Outcomes und Handlungsempfehlungen</li>



<li>Tabellen- und Chartsband</li>



<li>Studienpräsentation inkl. Beratung/Diskussion</li>



<li>Vorverkaufspreis: Euro 2.390,- exkl. 20% USt. bei Bestellung bis 19.3.2024</li>



<li>Regulärer Preis bei Bestellung ab 19.3.2024: Euro 2.690,- exkl. 20% USt.</li>
</ul>



<p><strong>Aufpreis für Unternehmens- und Organisationsprofile: </strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Euro 1.000,- exkl. 20% USt. pro Unternehmens-/Organisationsbreak über die gesamte Studie (sämtliche Fragen der Lehrlingsstudie 2024). Eine Liste mit sämtlichen abgefragten Unternehmen/Organisationen senden wir Ihnen gerne auf Anfrage. Weitere Infos bei Evelyn Nozsicska: <strong><a href="mailto:enozsicska@jugendkultur.at" target="_blank" rel="noopener" title="">enozsicska@jugendkultur.at</a></strong></li>
</ul>



<p><strong>Bestellung:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><a href="https://jugendkultur.at/product/lehrlingsstudie-2024/" target="_blank" rel="noopener" title="">Bestellung via Webshop </a>oder per Mail an Evelyn Nozsicska: <a href="mailto:enozsicska@jugendkultur.at" target="_blank" rel="noopener" title="">enozsicska@jugendkultur.at</a></strong></li>
</ul>



<p class="has-cyan-bluish-gray-color has-text-color has-link-color has-small-font-size wp-elements-25e21774496fcddb814fdac606dd01d2">Foto: Pixabay</p><p>The post <a href="https://jugendkultur.at/2024/04/08/generation-safety-first-lehrlingsstudie-2024/">Generation „Safety First“: Lehrlingsstudie 2024</a> first appeared on <a href="https://jugendkultur.at">Institut für Jugendkulturforschung</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">2097</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Lebenswelten junger Frauen: Daten und Fakten</title>
		<link>https://jugendkultur.at/2024/03/07/lebenswelten-junger-frauen-daten-und-fakten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Markovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2024 13:06:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[8. März]]></category>
		<category><![CDATA[Generation Z]]></category>
		<category><![CDATA[Internationaler Frauentag]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendstudie]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenswelten junger Frauen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jugendkultur.at/?p=2205</guid>

					<description><![CDATA[<p>Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März haben wir unsere Eigenstudien durchforstet und präsentieren Ihnen hier aktuelle Daten zu Lebenswelten und Werten 16- bis 29-jähriger Österreicherinnen.</p>
<p>The post <a href="https://jugendkultur.at/2024/03/07/lebenswelten-junger-frauen-daten-und-fakten/">Lebenswelten junger Frauen: Daten und Fakten</a> first appeared on <a href="https://jugendkultur.at">Institut für Jugendkulturforschung</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des Internationalen Frauentags 2024 am 8. März haben wir unsere Eigenstudien durchforstet und präsentieren Ihnen hier einige ausgewählte Daten zu Lebenswelten und Werten 16- bis 29-jähriger Österreicherinnen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Lebenszufriedenheit junger Frauen und Blick in die Zukunft</strong></h4>



<p>83 Prozent der jungen Österreicherinnen sind mit ihrem Leben alles in allem zufrieden. 46 Prozent blicken auch durchaus optimistisch in die persönliche Zukunft. Aber nur 19 Prozent sind für die Zukunft unserer Gesellschaft zuversichtlich. Die gesellschaftlichen Herausforderungen unsere Zeit hinterlassen im Leben junger Frauen offensichtlich deutliche Spuren. </p>



<p>Junge Österreicherinnen beschreiben ihre krisenassoziierte Stimmung am häufigsten mit den Begriffen „Unsicherheit“ (23 Prozent), „Frustration“ (20 Prozent), „Hilflosigkeit“ (18 Prozent) und „Angst“ (12 Prozent). Nur 2 Prozent bleiben trotz der aktuellen Krisendynamiken gelassen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Selbstmanagement im Krisenmodus</strong></h4>



<p>Um psychisch die Balance zu halten, setzen junge Frauen allem voran auf „signifikante Andere“ (gute Freunde und Freundinnen: 58 Prozent, Familie:&nbsp;49 Prozent), aber auch auf ausreichend Schlaf (47 Prozent) und Erholung in der Natur (44 Prozent). </p>



<p>Um trotz gesellschaftlichem Krisenmodus mental gesund zu bleiben, hat sich rund jede Fünfte (19 Prozent) dafür entschieden, die tagesaktuellen Debatten bestmöglich zu meiden und Nachrichten in den Medien möglichst wenig mitzuverfolgen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Jobchancen und Gleichstellung der Geschlechter</strong></h4>



<p>Mit kritischem Blick auf den Gender Pay Gap zeigt sich: Für 87 Prozent der jungen Österreicherinnen ist eine gute Bezahlung im Beruf wichtig. Ein „guter Job“ punktet aus Sicht junger Frauen aber nicht nur mit dem guten Gehalt, sondern auch mit Arbeitsplatzsicherheit, einem gutem Betriebsklima sowie ausreichend Freizeit neben dem Beruf. Übrigens: 73 Prozent der jungen Frauen meinen, dass die Lehre heute, in einer Zeit, die von großer Zukunftsunsicherheit geprägt ist, eine sehr gute Berufsperspektive bietet. </p>



<p>Bei der Job-Suche setzen junge Frauen allem voran auf Job-Börsen im Internet (57 Prozent), AMS (41 Prozent) sowie Internetseiten von Firmen, Organisationen und Behörden (40 Prozent).</p>



<p>Im Hinblick auf die kommende Europawahl interessant: 50 Prozent der jungen Österreicherinnen verbinden mit der EU die Möglichkeit, in einem anderen Land der EU zu leben und zu arbeiten. </p>



<p>Von der EU wünschen sich 46 Prozent der jungen Österreicherinnen, dass sie den Fokus auf Schaffung von Arbeitsplätzen legt. 41 Prozent sehen auch Maßnahmen zur Gleichstellung der Geschlechter als Handlungsauftrag der Europapolitik. </p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Urlaub ist Auszeit</strong></h4>



<p>Im Urlaub zieht es junge Frauen ins Ausland, nur 21 Prozent verbringen den Urlaub vorwiegend in Österreich. Am liebsten machen junge Frauen einen klassischen Badeurlaub am Meer (78 Prozent) und/oder Städtereisen (69 Prozent). Exzessive Partystimmung steht für die breite Mehrheit der jungen Österreicherinnen nicht im Vordergrund. Nur für 13 Prozent ist Party, Feiern und Tanzen als Urlaubserlebnis sehr wichtig. </p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Engagement durch die lebensweltliche Brille junger Frauen betrachtet</strong></h4>



<p>Geht es darum, die Öffentlichkeit auf wichtige politische Anliegen aufmerksam zu machen, setzen junge Frauen auf Online-Partizipation: 61 Prozent meinen, dass man am besten auf ein Thema aufmerksam machen kann, wenn man einen Beitrag auf Social Media teilt oder „liked“, 60 Prozent halten es für zielführend, einen Kommentar auf Social Media zu posten.</p>



<p>Geht es hingegen darum, selbst einen&nbsp; Beitrag zu leisten, um die Dinge in der Welt zu einem Besseren zu verändern, setzen jungen Frauen allem voran auf Spenden (Sachspenden: 70 Prozent Nennungen, Geldspenden: 68 Prozent) sowie Freiwilligenarbeit in einer Organisation oder einem Verein (67 Prozent).</p>



<p>Interessantes Detail: Nur jede dritte junge Österreicherin (34 Prozent) glaubt, dass es etwas bringt, einer Partei beizutreten, um die Politik in wichtigen Fragen unserer Zeit „anzustupsen“ und sie zum Handeln zu bringen.</p>



<p></p>



<p class="has-white-background-color has-background has-small-font-size">Datenquellen: <a href="https://jugendkultur.at/2023/09/26/studie-generation-nice/"><strong>Generation Nice: Jugend in der Multikrise</strong></a>&nbsp;– Eigenstudie der Instituts für Jugendkulturforschung (2023); <strong><a href="https://jugendkultur.at/2023/09/04/jugendwertestudie-2023/">Jugend-Wertestudie 2023</a>&nbsp;</strong>– Eigenstudie des Instituts für Jugendkulturforschung in Kooperation mit tfactory (2023); <a href="https://jugendkultur.at/2023/09/01/studie-jugend-europa-2023/"><strong>Europabild junger Österreicher*innen in der Krise</strong></a>&nbsp;– Eigenstudie der Instituts für Jugendkulturforschung (2022/2023); <a href="https://jugendkultur.at/2023/09/01/studie-jugend-arbeitswelt/"><strong>Generation Corona und die Arbeitswelt von morgen</strong></a>&nbsp;– Eigenstudie des Instituts für Jugendkulturforschung (2022)</p>



<h4 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1a5d47b83df622ce492404c10e867e0c"><strong>Umfangreiche Datenbasis für Sekundäranalysen und Expertisen</strong></h4>



<p>Im Rahmen unserer Eigenstudien erheben wir kontinuierlich Repräsentativdaten zu Kids, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Daten liegen in ausführlichen Datentabellen vor und werden von uns im Rahmen unserer Forschungsprojekte auch für statistische Sonderauswertungen herangezogen.</p>



<p>Mit diesen Exklusivdaten des Instituts für Jugendkulturforschung schaffen wir eine wichtige Grundlage, um ein differenziertes Verständnis verschiedener Dialog- und Zielgruppenbedürfnisse innerhalb des jungen Bevölkerungssegments zu entwickeln. Selbstverständlich fließen diese Exklusivdaten in sämtliche Sekundär(daten)analysen und Expertisen, die wir für unsere Auftraggeber und Auftraggeberinnen erstellen, ein.</p>



<p><strong>Wollen auch Sie mehr über Ihre Dialoggruppe erfahren?</strong></p>



<p>Wir unterstützen Sie gerne mit unserer Expertise und werden sehr gerne in Ihrem Auftrag tätig. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage an: <a href="mailto:studienleitung@jugendkultur.at" target="_blank" rel="noopener" title="">studienleitung@jugendkultur.at</a></p>



<p class="has-cyan-bluish-gray-color has-text-color has-link-color has-small-font-size wp-elements-25e21774496fcddb814fdac606dd01d2">Foto: Pixabay</p><p>The post <a href="https://jugendkultur.at/2024/03/07/lebenswelten-junger-frauen-daten-und-fakten/">Lebenswelten junger Frauen: Daten und Fakten</a> first appeared on <a href="https://jugendkultur.at">Institut für Jugendkulturforschung</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">2205</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Neue Jugendstudie: Generation Nice</title>
		<link>https://jugendkultur.at/2023/09/26/studie-generation-nice/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Markovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Sep 2023 09:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[#nice]]></category>
		<category><![CDATA[Beate Großegger]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendstudie]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenszufriedenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jugendkultur.at/?p=465</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Wir leben in einer Epoche der Brüche und Diskrepanzen, einer Epoche, in der alles – oder fast alles – möglich ist, während man nichts – oder so gut wie nichts – in der Gewissheit, es zu durchschauen, selbstbewusst angehen kann“, schrieb Zygmunt Bauman Mitte der 2010 Jahre. Diese Worte wirken [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://jugendkultur.at/2023/09/26/studie-generation-nice/">Neue Jugendstudie: Generation Nice</a> first appeared on <a href="https://jugendkultur.at">Institut für Jugendkulturforschung</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-small-font-size"></p>



<p><strong>„Wir leben in einer Epoche der Brüche und Diskrepanzen, einer Epoche, in der alles – oder fast alles – möglich ist, während man nichts – oder so gut wie nichts – in der Gewissheit, es zu durchschauen, selbstbewusst angehen kann“, schrieb Zygmunt Bauman Mitte der 2010 Jahre. Diese Worte wirken heute nahezu prophetisch. Wir erleben gesellschaftlich enorm dynamische Zeiten. Geballte Krisenerfahrungen begleiten die Lebensphase Jugend. So mancher und so manche spricht sogar von Wendezeit. </strong></p>



<p><strong>Stellt sich die Frage: Was macht all das mit jungen Menschen? Wie reagieren sie auf die herausfordernden gesellschaftlichen Entwicklungen unserer Zeit? Wie blicken sie in die Zukunft? Und: Wie suchen und finden sie psychische Balance?</strong> </p>



<p>Das Institut für Jugendkulturforschung hat im Rahmen der Studie „Generation Nice: Jugend in der Multikrise“ 800 repräsentativ ausgewählte junge Menschen im Alter von 16 bis 29 Jahren dazu befragt. Das Studienpaket mit übersichtlicher grafischer Aufbereitung der Studienergebnisse, einem Tabellenband mit allen Detaildaten sowie einem ausführlichen Textkommentar unserer wissenschaftlichen Leiterin <a data-type="link" data-id="https://jugendkultur.at/institut/team/dr-beate-grossegger/" href="https://jugendkultur.at/institut/team/dr-beate-grossegger/">Dr. Beate Großegger</a> ist ab sofort erhältlich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Preis: Euro 1890,00 exkl. USt. </li>



<li>Bestellung: Bitte senden Sie das vollständig ausgefüllte <a data-type="link" data-id="https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2023/10/Bestellformular_Generation_Nice_2023.pdf" href="https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2023/10/Bestellformular_Generation_Nice_2023.pdf">Bestellformular</a> an <a href="mailto:studien@jugendkultur.at">studien@jugendkultur.at</a> oder bestellen Sie bequem in unserem neuen Web-Shop unter <a href="https://jugendkultur.at/product/studie-generation-nice/">Jugendstudie Generation Nice</a></li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Mehr über die Studie lesen Sie hier:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Presseaussendung vom 24.10.2023:&nbsp;<a href="https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2023/10/Presseinformation_Studie_Generation_Nice.pdf">Generation Nice: Neue Jugendstudie zeigt, wie junge Menschen auf aktuelle gesellschaftliche Krisendynamiken reagieren</a>&nbsp;</li>



<li>Presseinformation Grafik 1:&nbsp;<a href="https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2023/10/Presseinformation_Generation_Nice_Grafik_1.png">Sorgen und Ängste</a>&nbsp; </li>



<li>Presseinformation Grafik 2:<strong>&nbsp;</strong><a href="https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2023/10/Presseinformation_Generation_Nice_Grafik_2.png">News-Avoiding als Strategie, um in der gesellschaftlichen Multikrise psychisch stabil zu bleiben</a></li>



<li>Kommentarband zur Studie „Generation Nice“: <a href="https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2023/09/Blick_in_Kommentarband_Generation_Nice.pdf" data-type="link" data-id="https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2023/09/Blick_in_Kommentarband_Generation_Nice.pdf">Blick ins Inhaltsverzeichnis</a></li>



<li>Jugend in der Multikrise: <a href="https://kurier.at/leben/nostalgie-warum-die-jugend-retro-liebt/402533020">Ob Abba oder Blümchen: Warum die Jugend Retro liebt | kurier.at</a> – Daniel Voglhuber im Gespräch mit Dr. Beate Großegger – kurier.at vom 24.7.2023</li>



<li><a href="https://www.markenartikel-magazin.de/_rubric/detail.php?rubric=marke-marketing&amp;nr=69738">&#8222;Generation Nice&#8220;: So reagieren junge Menschen auf aktuelle Krisen</a>, in: markenartikel. Das Magazin für Markenführung, 25.10.2023</li>



<li><a href="https://www.pressreader.com/austria/kurier-3402/20240130/282059101882876" target="_blank" rel="noopener" title="">Generation Krise: Was die Jugend braucht</a> – Anita Kattinger im Gespräch mit Dr. Beate Großegger – Kurier Printausgabe vom 30.1.2024</li>



<li><a href="https://kurier.at/leben/gesellschaft/angst-vor-speisekarten-wie-die-muede-jugend-wirklich-tickt/402759217" target="_blank" rel="noopener" title="">Angst vor Speisekarten? Wie die müde Jugend wirklich tickt</a> – Anita Kattinger im ausführlichen Interview mit Dr. Beate Großegger – kurier.at vom 30.1.2024</li>



<li><a href="https://www.oejab.at/_Resources/Persistent/a/6/0/6/a606f17ef9622ea05b56332d2f70862c5b3b833d/2024_01_Senf_web.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Be happy in der Krise. Wie geht es jungen Menschen in einer von Krisendynamiken geprägten Welt?</a>, in: Senf. Das ÖJAB-Magazin zum Mitreden 1/2024, S. 6-7</li>



<li><a href="https://www.wig.or.at/fileadmin/user_upload/Gesunde_Stadt_Files/Gesunde_Stadt_Fruehlingsausgabe_2-24.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jugend im Krisenmodus</a>, in: Gesunde Stadt. Das Magazin der Wiener Gesundheitsförderung 1/2024, S. 10-11</li>
</ul>



<p><strong>Themen der Studie:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Lebenszufriedenheit &amp; Optimismus-Pessimismus-Paradoxon</strong>&nbsp;im Kontext gesellschaftlicher Krisen</li>



<li>Einschätzung der&nbsp;<strong>persönlichen Zukunft</strong></li>



<li><strong>Zukunft der Gesellschaft</strong></li>



<li><strong>Sorgen und Ängste</strong>&nbsp;der Jugend</li>



<li>Individuelle&nbsp;<strong>Bewältigungsstrategien</strong></li>



<li><strong>Medienroutinen</strong>&nbsp;der Generation Nice</li>



<li>jugendrelevante&nbsp;<strong>Engagementformen</strong>: Einschätzung der Effektivität aus lebensweltlicher Sicht</li>
</ul>



<p><strong>Studien-Steckbrief:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Untersuchungsgruppe: 16- bis 29-jährige Jugendliche und junge Erwachsene in Österreich</li>



<li>Quotenstichprobe: n=800, rep. für 16- bis 29-Jährige, quotiert nach Alter, Geschlecht, Bildung</li>



<li>standardisierter Fragebogen: 10 geschlossene Fragen (exkl. Soziodemographie)</li>



<li>Erhebungsmethode:&nbsp;online</li>



<li>Studienteam: <a data-type="link" data-id="https://jugendkultur.at/institut/team/dr-beate-grossegger/" href="https://jugendkultur.at/institut/team/dr-beate-grossegger/">Dr. Beate Großegger</a> (Studienleitung und Berichtslegung) und Natali Gferer, BA (Statistik)</li>



<li>Durchführung: Institut für Jugendkulturforschung 2023</li>
</ul>



<p><strong>Basisstudienpaket – Leistungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>ausführlicher Chartsband mit übersichtlicher Aufbereitung der Studienergebnisse für&nbsp;16 bis 29 Jahre gesamt sowie Vergleich nach Geschlecht, Bildung, Migrationshintergrund und Alter</li>



<li>ausführlicher Tabellenband mit folgenden Breaks: 16 bis 29 Jahre gesamt, Geschlecht: männlich/weiblich, Bildung: höhere/niedrige und mittlere formale, Migrationshintergrund: mit/ohne, Alterssubgruppen: 16 bis 19, 20 bis 24, 25 bis 29 Jahre, Lebenszufriedenheit: Glückskinder/zufriedener Mainstream/Unzufriedene, persönliche Zukunft: eher düster/eher zuversichtlich/gemischt – mal so, mal so, gesellschaftliche Zukunft: eher düster/eher zuversichtlich/gemischt – mal so, mal so, Attitude to Life: positiv/negativ, Sensibilität für Krisenthemen: Teuerung, Klimawandel, psychische Gesundheit, krisenassoziierte Stimmung: positiv/negativ</li>



<li>ausführlicher Fachkommentar&nbsp;unserer wissenschaftlichen Leiterin Dr. Beate Großegger (40 Seiten)</li>



<li>Subskriptionspreis: Euro 1590,00 exkl. USt. gültig bis 15.10.2023, regulärer Preis: 1890,00 exkl. USt. ab 16.10.2023</li>



<li>Online-Studienpräsentation zum Aufpreis von Euro 550,00 exkl. USt.</li>
</ul>



<p></p>



<p class="has-cyan-bluish-gray-color has-text-color has-small-font-size">Foto: Pixabay</p>



<p class="has-cyan-bluish-gray-color has-text-color has-small-font-size">Zitat Bauman: Bauman, Zygmunt: Retrotopia (2. Auflage), Berlin: Suhrkamp, 2018, S. 187</p><p>The post <a href="https://jugendkultur.at/2023/09/26/studie-generation-nice/">Neue Jugendstudie: Generation Nice</a> first appeared on <a href="https://jugendkultur.at">Institut für Jugendkulturforschung</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">465</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Jugend-Wertestudie 2023</title>
		<link>https://jugendkultur.at/2023/09/04/jugendwertestudie-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Institut für Jugendkulturforschung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Sep 2023 11:11:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bernhard Heinzlmaier]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendstudie]]></category>
		<category><![CDATA[Wertestudie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jugendkultur.at/?p=462</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Wertewelten der jungen ÖsterreicherInnen sind in Bewegung, wie die Jugend-Wertestudie 2023 zeigt. Postmaterialismus und idealistische Werte rücken in den Hintergrund, Sicherheitsdenken und materialistische Werte werden wichtiger.&#160;Traditionelle Medien verlieren weiter an Bedeutung. Und im Job will kaum jemand von den Jungen Führungsverantwortung übernehmen. Die Jugend-Wertestudie 2023 ist eine Eigenstudie des [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://jugendkultur.at/2023/09/04/jugendwertestudie-2023/">Jugend-Wertestudie 2023</a> first appeared on <a href="https://jugendkultur.at">Institut für Jugendkulturforschung</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Wertewelten der jungen ÖsterreicherInnen sind in Bewegung, wie die Jugend-Wertestudie 2023 zeigt. Postmaterialismus und idealistische Werte rücken in den Hintergrund, Sicherheitsdenken und materialistische Werte werden wichtiger.&nbsp;Traditionelle Medien verlieren weiter an Bedeutung. Und im Job will kaum jemand von den Jungen Führungsverantwortung übernehmen.</strong></p>



<p>Die Jugend-Wertestudie 2023 ist eine Eigenstudie des Instituts für Jugendkulturforschung und der T-Factory Trendagentur und im freien Verkauf über das Institut für Jugendkulturforschung erhältlich. Gerne nehmen wir Ihre <a href="https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2023/07/Bestellformular_Jugend-Wertestudie_2023.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bestellung</a> entgegen!</p>



<p></p>



<p><strong>Lesen Sie hier einige ausgewählte Ergebnisse der aktuellen Jugend-Wertestudie 2023:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sorgen der Jugend:</strong>&nbsp;Klimawandel und Umweltfragen verlieren vor dem Hintergrund aktueller Krisenentwicklung an Bedeutung. Teuerung, Inflation und Krieg stehen im Mittelpunkt der Sorgen junger Menschen.</li>



<li><strong>Spannungen zwischen Jung und Alt:</strong>&nbsp;Streit zwischen den Generationen gibt es vor allem in Bezug auf die Themen Migration und Asyl.</li>



<li><strong>Öffentlicher Verkehr:</strong>&nbsp;Die Nutzung der Öffis nimmt mit zunehmenden Alter ab. 60 Prozent der 25- bis 29-Jährigen besitzen ein Auto.</li>



<li><strong>Verkehrsmittel:</strong>&nbsp;Bei der Auswahl der Verkehrsmittel sind vor allem Preis, Einfachheit der Handhabung, Komfort und Fragen der Wirtschaftlichkeit entscheidend. Klimafreundlichkeit spielt nur bei einem Fünftel der Befragten eine Rolle.</li>



<li><strong>Urlaub:</strong>&nbsp;Den Urlaub verbringen junge Menschen lieber im Ausland als in Österreich. Die Reise zum Urlaubsort erfolgt überwiegend mit dem Flugzeug und PKW. Die umweltfreundliche Bahn nutzen nur 10 Prozent der Befragten.</li>



<li><strong>Medien:</strong>&nbsp;Digitale Angebote dominieren informations- und unterhaltungsorientierte Mediennutzung der Jugend.</li>



<li><strong>Arbeit und Beruf:</strong>&nbsp;Führungsverantwortung will bei den Jungen kaum jemand übernehmen. Ein gutes Betriebsklima ist ihnen ebenso wichtig wie gute Bezahlung und Jobsicherheit. Sinnfragen werden zurückgestellt.</li>



<li><strong>Wohnen</strong>&nbsp;<strong>und der&nbsp;Erwerb von Wohneigentum</strong>&nbsp;sind wichtige Anliegen der österreichischen Jugend.</li>



<li><strong>Vor einer neuen Völkerwanderung</strong>? Junge Familien wollen am Land leben, die Stadt ist vielen zu unsicher geworden.</li>
</ul>



<p class="has-small-font-size"></p>



<p><strong>Mit dem Studienpaket &#8222;Jugend-Wertestudie 2023&#8220; <strong>einen Wissensvorsprung</strong> sichern:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das Studienpaket &#8222;Jugend-Wertestudie 2023&#8220; beinhaltet einen ausführlichen<strong> Tabellenband</strong> mit allen Detaildaten, einen übersichtlichen<strong> Chartsband</strong> mit ausgewählten Grafiken, einen ausführlichen <strong>Textkommentar </strong>von Prof. Mag. Bernhard Heinzlmaier und eine <strong>einstündige Studienpräsentation</strong> durch Prof. Mag. Bernhard Heinzlmaier und ist zum Preis von Euro 3.490,00 exkl. USt. über das Institut für Jugendkulturforschung erhältlich. </li>



<li>Hier können Sie das <a href="https://jugendkultur.at/wp-content/uploads/2023/07/Bestellformular_Jugend-Wertestudie_2023.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bestellformular downloaden</a> </li>



<li>Für Fragen zur Bestellung und Koordination des Studienpräsentationstermins steht Ihnen unsere Geschäftsführerin Evelyn Nozsicska gerne zur Verfügung: <a rel="noreferrer noopener" href="mailto:enozsicska@jugendkultur.at" target="_blank">enozsicska@jugendkultur.at</a></li>
</ul>



<p><strong>Studiensteckbrief:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Titel der Studie: Jugendwertestudie 2023: Aufbruch oder Resignation?</li>



<li>Eigenstudie des Instituts für Jugendkulturforschung und der T-Factory Trendagentur</li>



<li>Studienleitung: Prof. Mag. Bernhard Heinzlmaier und Natali Gferer, BA</li>



<li>Untersuchungsgruppe: 16- bis 29-Jährige in Österreich</li>



<li>Quotenstichprobe: n=800, quotiert nach Geschlecht, Alter und Bildung</li>



<li>Art der Befragung: online</li>



<li>Befragungszeitraum: Frühjahr 2023</li>



<li>Themen der Studie: Lebenszufriedenheit, Zukunftsbild, Sorgen und Ängste der Jugend,  Mobilität, Urlaubsverhalten, Konsumverhalten, Markensympathie (über 50 abgefragte Marken), Freizeit, Mediennutzung, Einstellung zum Thema Wohnen, Einstellung zu Erwerbsarbeit und Beruf</li>
</ul>



<p>Für inhaltliche Rückfragen zur Studie kontaktieren Sie bitte Studienleiter Prof. Mag. <a href="https://jugendkultur.at/prof-mag-bernhard-heinzlmaier/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bernhard Heinzlmaier</a>.</p>



<p class="has-cyan-bluish-gray-color has-text-color has-small-font-size">Foto: Pixabay</p><p>The post <a href="https://jugendkultur.at/2023/09/04/jugendwertestudie-2023/">Jugend-Wertestudie 2023</a> first appeared on <a href="https://jugendkultur.at">Institut für Jugendkulturforschung</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">462</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
