Jungwähler-Analyse zur Bundespräsidenten-Stichwahl

Wen wählen junge ÖsterreicherInnen? Wie zufrieden sind sie mit der Regierung und wie denken sie über Neuwahlen? Eine aktuelle Studie des Instituts für Jugendkulturforschung zur Bundespräsidenten-Stichwahl liefert Antworten.

 


 

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

  • Würden alleine die unter 30-jährigen Wähler über den zukünftigen Bundespräsidenten entscheiden, würde van der Bellen das Rennen machen. Der grüne Kandidat käme auf 58 Prozent der Stimmen, Norbert Hofer auf 42 Prozent.
  • Van der Bellen ist der Kandidat der urbanen Bildungsschichten und der Frauen, Hofer punktet bei männlichen Jungwählern mit mittlerer und niedriger formaler Bildung.
  • Unzufriedenheit mit der Regierungsspitze: Die Hälfte der jungen Österreicher befürwortet den Rücktritt Werner Faymanns. Ein Drittel will, dass auch Reinhold Mitterlehner den Hut nimmt.
  • Aber Wunsch nach Kontinuität in der Regierungsarbeit: Nur rund ein Viertel wünscht sich vorgezogene Neuwahlen des Nationalrats. Die Hälfte möchte erst zum nächsten regulären Termin wählen, ein weiteres Viertel positioniert sich in dieser Frage nicht.
  • Grüne und FPÖ Kopf an Kopf. Im Falle vorgezogener Neuwahlen des Nationalrats würden jeweils 3 von 10 Jungwählern grün bzw. blau wählen. Die Regierungsparteien kämen zusammen nur mehr auf 23% der Stimmen.

 

Alle Themen der Analyse zur Stichwahl am 22. Mai:

  • Wahlverhalten im zweiten Wahlgang der Bundespräsidentschaftswahlen
  • Einstellung zu Neuwahlen des Nationalrates
  • Sonntagsfrage: Wie werden die jungen Österreicher/innen wählen?
  • Bewertung der Rolle des Bundespräsidenten

 

Die Befragung:

In den ersten beiden Maiwochen wurden vom Institut für Jugendkulturforschung österreichweit 300 junge Österreicher und Österreicherinnen im Alter zwischen 16 und 29 Jahre befragt. Die Stichprobe wurde nach Geschlecht, Alter, Bildung und Bundesländern geschichtet. Die Befragung erfolgte online.

 

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