Next Generation

Jugend zwischen Problemfall und Hoffnungsträger?

Dr. Beate Großegger greift in ihrem aktuellen Dossier Fragen der öffentlichen Jugenddebatte auf und diskutiert sie vor dem Hintergrund aktueller Befunde der Jugendforschung. Sie skizziert die heutige Jugend als buntes Konglomerat von unterschiedlichen Lebensstilen, Lebenschancen und Lebensentwürfen.

 


 

„Die Jugend von heute ist nicht besser oder schlechter als Generationen vor ihr. Sie ist anders.“

Mit diesen Worten kommentierte eine Achtzehnjährige namens Jutta im Jahr 1981 in der Shell Jugendstudie die Jugenddebatte. Seitdem sind über drei Jahrzehnte vergangen und vieles hat sich in unserer Welt verändert. Doch das tut nichts zur Sache, denn die „heutige Jugend“ ist als öffentliches Thema so aktuell wie eh und je. Und auch Juttas Statement hat nach wie vor Gültigkeit.

Um den viel beschworenen Generationenkonflikt ist es in jüngster Zeit zwar eher ruhig geworden ist. Das hat aber nicht automatisch zu mehr Dialog und Verständnis geführt. Immer noch geistern diverse Jugendmythen durch die Öffentlichkeit. Und die Vorstellungen, die die (Erwachsenen-)Gesellschaft von den Jugendlichen hat, wie auch die Erwartungen, die sie an die Jugend stellt, sind zum Teil sehr widersprüchlich. Der Schritt vom Problemkind zum Hoffnungsträger ist rasch getan. Und die Schubladen, in die man die Jugend auch heute noch steckt, sind vielfältig.

 

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Aus dem Inhalt:

  • Jugend und Zukunft – ein Klassiker der öffentlichen Jugenddebatte
  • Jugend und Beruf: Fuß fassen ist für viele schwierig
  • Work-Life-Balance: Arbeit und Freizeit
  • Pragmatismus und Distanz gegenüber Institutionenpolitik
  • Jugend im digitalen Spielzimmer
  • Online Social Media als junge Populärkultur
  • Jugend heute: vielfältig und nicht ohne Widersprüche

 

Die Autorin: Dr. Beate Großegger ist wissenschaftliche Leiterin und stv. Vorsitzende des Instituts für Jugendkulturforschung in Wien sowie Lehrbeauftragte an mehreren österreichischen Universitäten. Sie gilt über die Grenzen Österreichs hinaus als Expertin für jugendliche Lebenswelten.