Nachkriegsboomer vs. Generation Y

Neue generationlab-Studie zeigt erstmals die Zukunftsbilder und Zukunftshoffnungen 20- bis 30-jähriger junger Erwachsener und 60- bis 75-jähriger „Best Agers” im Vergleich

 


 

Nachkriegsboomer vs. Generation Y: Zukunftsorientierte Lifestyles im großen Generationenvergleich

Wie werden wir morgen leben? Was wird auf uns zukommen? Werden sich unsere Lebensträume erfüllen? Wie wird das soziale Miteinander aussehen: im Kleinen, in den Familien und unseren Freundeskreisen, wie auch im Großen, also in der Gesellschaft? Über die Zukunft nachzudenken, übt eine seltsame Faszination auf uns aus.

Wir wollten wissen, wie 20- bis 30-jährige junge Erwachsene der Generation Y und 60- bis 75-jährige aus der Generation der Nachkriegs­boomer auf ihre persönliche Zukunft blicken und wie sie Zukunft planen. Uns hat darüber hinaus interessiert, wie sehr beim Zukunftsthema generationenkulturelle, aber auch lebenszyklusbedingte Problemperspektiven eine Rolle spielen und wie sich diese in den persönlichen Vorstellungen von einem guten Leben und auch in persönlichen Zukunftsvorsorgestrategien widerspiegeln.

Die aktuelle generationlab-Studie „Nachkriegsboomer vs. Generation Y” wurde im Rahmen von generationlab focus group insights, einem Eigenprojekt des Instituts für Jugendkulturforschung, durchgeführt.

 

Der Kommentarband zur aktuellen generationlab-Studie ist ab sofort im freien Verkauf über das Institut für Jugendkulturforschung erhältlich:

  • Schutzgebühr E-Paper: Euro 490,00 exkl. USt.
  • Schutzgebühr Print: Euro 560,00 exkl. USt.

Wir freuen uns auf Ihre Bestellung telefonisch oder per Mail!

Mehr über die Studie

Wie generationlab focus group insights zeigen, brechen Jung und Alt beim Zukunftsthema mit den gängigen Generationenklischees. Die aktuelle Studie „Nachkriegsboomer vs. Generation Y” korrigiert so manche Fehleinschätzung, die die öffentliche Debatte bestimmt, und macht deutlich,

  • dass sich – analog zur langanhaltenden Jugend – ein langanhaltendes Alter etabliert, was verstärkte Zielgruppendifferenzierung in der Generation 60+ unverzichtbar macht (wer heute die Pension antritt, steht am Beginn des dritten Lebensabschnittes und hat meist noch viele Lebensjahre vor sich, die es aktiv zu gestalten gilt),
  • aber auch, dass die öffentliche Debatte die Selbstorganisationsfähigkeit der neuen Alten generell unterschätzt, während sie die der Generation Y deutlich überschätzt.
  • Zudem vermittelt die Studie einen anschaulichen Eindruck davon, wie unterschiedlich das Zukunftsthema unter Berücksichtigung kontrastierender Generationenframes bei 20- bis 30-jährigen und 60- bis 75-jährigen funktioniert.

Lesen Sie hier einige ausgewählte Key-Facts:

  • Jung und Alt betten das Thema „Zukunftsorientierung“ völlig anders in ihr Alltagsleben ein. Die verunsicherte Generation Y sehnt sich nach Sicherheit, die in die Jahre gekommenen Kinder des Wirtschaftswunders setzen hingegen auf soliden Lebens­standard und post-traditionelles Engagement.
  • Bei wertebesetzten Themen zeigt der Generationenvergleich einen scharfkantigen Bruch zwischen Nachkriegsboomern und Generation Y vor allem in den bildungsnahen Milieus.
  • Im Alltagsleben genießen Nachkriegsboomer nicht nur die Zeitsouveränität, die der dritte Lebensabschnitt bringt, sie bekennen sich auch zu Lebensgenuss. Marketing, das sich auf werberelevante Zielgruppen „bis 49“ konzentriert, verkennt die Potentiale des „fortgeschrittenen Erwachsenenalters“.
  • Mit politischem und sozialem Engagement beugt die Generation 60+ dem Pensionsschock vor. Neue Alte wollen nützlich sein und gebraucht werden – ein Potential für die Freiwilligenarbeit.
  • In der Generation Y variiert der Zeithorizont, in dem Zukunftsvorsorge gedacht wird: Für junge Menschen mit Lehrausbildung ist Zukunftsvorsorge ein Thema der Gegenwart, für bildungsnahe junge Erwachsene der Generation Y Zukunftsmusik. Die Generation 60+  fühlt sich für das Thema Zukunftsvorsorge hingegen zu alt: Vorsorge­strategien für das betagte Alter werden aus der persönlichen Zukunftsplanung weitgehend ausgeblendet.
  • Bei Studierenden herrscht in Sachen „private Zukunftsvorsorge“ ein eklatantes Informationsdefizit. Biographische Unsicherheit prägt ihre Grundstimmung, Zukunft ist für Sie ein Reizthema, in Sachen Zukunftsplanung praktizieren sie dennoch „laissez faire”.

Mehr über die Zielgruppe der 20- bis 30-jährigen und die der 60- bis 75-jährigen erfahren Sie im Studienband „Nachkriegsboomer vs. Generation Y”.

Aus dem Inhalt

  • Nachkriegsboomer vs. Generation Y: Ausgangslage und Studiendesign
  • Zukunftsorientierung: ein Thema der Generation Y
  • „Carpe Diem“: Lebensthema der Generation 60+
  • Thema „Zukunftsvorsorge“: persönliche Strategien variieren
  • Der Traum vom „guten Leben“
  • Jugend im Wandel, Alter auch   …

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