Jungwähleranalyse: Bundespräsidentenwahl

Wie werden die jungen ÖsterreicherInnen wählen? Wie sehen sie das Amt des Bundespräsidenten und wie bekannt sind die KandidatInnen? Die JungwählerInnen-Analyse des Instituts für Jugendkulturforschung zum ersten Wahlgang liefert Antworten.


 

Die wichtigsten Ergebnisse der JungwählerInnen-Analyse zur Bundespräsidentenwahl 2016 im Überblick:

  • Die österreichischen JungwählerInnen finden: der Bundespräsident ist wichtig. Nur 20 Prozent meinen, dass das Amt abgeschafft werden soll.
  • Sind die KandidatInnen zu alt für junge WählerInnen? Mitnichten. Zwei Drittel der Befragten haben am relativ hohen Alter der Kandidierenden überhaupt nichts auszusetzen.
  • Die höchste Bekanntheit unter den jungen WählerInnenn hat Spaßkandidat Richard Lugner, 64 Prozent kennen ihn. Mit diesem Wert kann nur Alexander Van der Bellen (63 Prozent) mithalten. Irmgard Griss (46 Prozent), Norbert Hofer (45 Prozent) und Andreas Khol (43 Prozent) liegen deutlich dahinter. Eine dramatische Schwäche in der spontanen Bekanntheit zeigt sich bei Rudolf Hundstorfer. Nur 39 Prozent bringen seine Person mit der Kandidatur zum Bundespräsidenten in Verbindung.
  • Würden alleine die unter 30-jährigen WählerInnen über den zukünftigen Bundespräsidenten entscheiden, kämen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer in die Stichwahl. 42 Prozent der unter 30-jährigen, die sich bereits für eine/n der KandidatInnen entschieden haben, wollen Alexander Van der Bellen ihre Stimme geben. 20 Prozent Norbert Hofer.
  • Alexander Van der Bellen ist der Hero der höheren, Norbert Hofer der niedrigen und mittleren Bildungsmilieus. Alexander Van der Bellen liegt bei den höher gebildeten jungen WählerInnen voran. In den niedrigen und mittleren Bildungsmilieus muss er sich Norbert Hofer geschlagen geben.

 

Themen der JungwählerInnen-Analyse zur Bundespräsidentschaftswahl 2016:

  • Einstellungen zum Amt des Bundespräsidenten
  • Spontane Bekanntheit der KandidatInnen
  • Sonntagsfrage: Wie werden die jungen ÖsterreicherInnen wählen?
  • Werbemitteltrends: Die Plakatkampagnen der KanditatInnen

 

Die Befragung:

In den ersten beiden Aprilwochen wurden vom Institut für Jugendkulturforschung österreichweit 500 junge Österreicher und Österreicherinnen im Alter von 16 bis 29 Jahre zur Bundespräsidentschaftswahl 2016 befragt. Die Stichprobe wurde nach Geschlecht, Alter, Bildung und Bundesländern geschichtet. Die Befragung erfolgte online.

 

Lesen Sie jetzt alle Ergebnisse der top-aktuellen JungwählerInnen-Analyse zur Bundespräsidentschaftswahl 2016 im aktuellen Dossier des Instituts für Jugendkulturforschung: