Jugendkulturen im Fokus

Die Hipster-Szene: Versuch einer Begriffsbestimmung

Das Hipstertum gehört zu einem der meist diskutierten Lifestylephänomene der vergangenen Jahre. An Popkultur abseits des Mainstreams interessiert, hoch gebildet und urban, so sieht der typische Hipster aus. Jedoch: Der Begriff ist eine Fremdzuschreibung.

 


 

Paradoxerweise distanziert sich gerade der als typischer Hipster Angesehene von jeglichem Versuch der Festlegung. Das vorliegende Dossier versucht, diesem zeitgenössischen Jugendkulturphänomen auf die Spur zu kommen und ihm trennschärfere Konturen zu verleihen.

 

Expertise des Instituts für Jugendkulturforschung als Download:

 

Aus dem Inhalt:

  • 1957: Hipstertum als Flucht aus der Spießigkeit
  • 2012: Die Angst besteht fort, sonst ist alles anders
  • Junge ÖsterreicherInnen als Neo-Spießer?
  • Individualität als Pflicht
  • Der moderne Hipster: eine subjektive Annäherung
  • Stil und Ästhetik des Hipsters
  • Das Konzept der Ironie im Hipster-Universum
  • Schlussfolgerung: Der Hipster ist auch nicht mehr das, was er einmal war

Warum Jugendkulturforschung?

Jugendkulturforschung rückt Fragen der Jugend an die Gesellschaft, ihr Selbstbild und ihre kulturellen Ausdrucksstile in den Mittelpunkt. Ziel ist, die Welt, wie sie sich durch die Augen Jugendlicher zeigt, zu erschließen.

Wegbereiterin der Jugendkulturforschung im deutschsprachigen Raum war die renommierte Shell Jugendstudie, die 1981 unter dem Titel „Lebensentwürfe, Alltagskulturen, Zukunftsbilder“ erstmals einen Blick in jugendkulturelle Lebenswelten wagte.

  • Das Institut für Jugendkulturforschung steht in dieser Tradition und beobachtet seit 2001 kontinuierlich jugendkulturelle Phänomene.
  • Einblicke in die Forschungsaktivitäten sowie frei zugängliche Materialien zum Thema finden Sie in der Rubrik Jugendkulturforschung