Erste österreichische Lehrlingsstudie

Was erwarten sich Lehrlinge von ihren ArbeitgeberInnen und ihrem Beruf? Wie sind sie zu ihrem Lehrberuf gekommen? Wie wollen sie behandelt und angesprochen werden? Die erste österreichische Lehrlingsstudie gibt Auskunft.


 

Mehr Infos zur ersten österreichischen Lehrlingsstudie:

  • Das Studiendesign:

Teil A: Repräsentativerhebung unter Lehrlingen − Quotenstichprobe: n=300

Teil B: Zukunftsforschung − Trendanalyse auf Basis der Daten des qualitativen Prognosetools “Zukunftsmaschine”

  • Die Themen:

Im Mittelpunkt der Studie steht das Image der Lehre: Wie sehen sich die Lehrlinge innerhalb der gesellschaftlichen Statushierarchie und wie glauben sie, dass sie von anderen gesehen werden? Zudem beschäftigt sich die Studie damit, wie sich Lehrlinge in den Ausbildungsbetrieben und in den Berufsschulen fühlen, wie sie aus ihrer Sicht dort behandelt werden und welche Zukunftsaussichten sie mit ihrer Ausbildung verbinden. Auch Fragen nach ihrer materiellen Lage bzw. nach der Zufriedenheit mit der Höhe der Lehrlingsentschädigung werden beantwortet. Die Studie untersucht darüber hinaus die Ansichten der Lehrlinge zu Parteien, Interessensvertretungen, Kammern und Jugendorganisationen. Von welchen fühlen sie sich am stärksten unterstützt? Was halten sie von JugendvertrauensrätInnen und könnten sie sich vorstellen, sich selbst als JugendvertreterIn im Betriebsrat zu engagieren? Beantwortet werden auch Fragen nach den Gründen der Berufswahl, dem Angebot der “Lehre mit Matura” und danach, ob sie sich aufgrund ihrer Erfahrungen mit der Lehre aus heutiger Sicht noch einmal für einen Lehrberuf entscheiden würden. Im Rahmen der Trendanalyse wird ergründet, welchen Beitrag der Beruf bei Lehrlingen zur persönlichen Identität leistet, wie ihre Zukunftswünsche und Zukunftshoffnungen aussehen und welche Vorstellungen sie vom Zusammenleben in Beziehungen und in der Familie haben. Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie man Lehrlinge kommunikativ erreichen kann, welche Medienkanäle und welche Mediendesigns sie schätzen, welche Musik sie hören und welche Konsumartikel für sie großen Statuswert haben.

  • Studienleitung: quantitativ − Matthias Rohrer, Trendanalyse qualitativ − Mag. Bernhard Heinzlmaier
  • Durchführung der Studie: Institut für Jugendkulturforschung in Kooperation mit tfactory
  • Zielgruppen: Ausbildungsbetriebe, Interessensvertretungen, Ausbildungseinrichtungen, Markenartikler, Konsumgüterwirtschaft

 

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  • Leistungen: Tabellen- und Chartsband, Forschungsbericht (ca. 30 Seiten) plus ausführliche Präsentation (ca. 2 Stunden) bei uns am Institut oder inhouse bei Ihnen zum Preis von: Euro 1.200,– (exklusive Ust.)
  • Auslieferung: ab 10.11.2015