Neuerscheinung: Die Hipster. Trendsetter und Neo-Spießer

In seinem neuen Buch fasst Philipp Ikrath das Phänomen der Hipster gesamtgesellschaftlich zusammen und geht der mysteriösesten Spezies im artenreichen Biotop jugendlicher Lebensstile auf den Grund.

  • Philipp Ikrath: Die Hipster. Trendsetter und Neo-Spießer, Wien 2015 − erschienen im Promedia Verlag, ISBN 978-3-85371-394-5
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Mehr über das Buch:

  • Philipp Ikrath: Die Hipster. Trendsetter und Neo-Spießer, Wien, 2015 (Hardcover, 160 Seiten, ISBN: 978-3-85371-394-5) − das Buch ist im Promedia Verlag erschienen und im guten Buchhandel erhältlich; Ladenpreis für Deutschland, Österreich und der Schweiz: € 17,90
  • Bestellung direkt über das Institut für Jugendkulturforschung per Fax oder Mail möglich: zum Bestellformular

 

Medienberichterstattung zum Buch:

Aus dem Inhalt:

Der Hipster ist so allgegenwärtig wie ungreifbar. Er trägt Vollbart und enge Jeans, sie Stirnfransen und Leggings.  Er bevölkert die Altbauviertel der großen und inzwischen auch kleineren Städte, trinkt Club Mate und ernährt sich ökologisch korrekt. Die Klischees sind bekannt. Auf den ersten Blick ist der hippe Lebensstil nur einer unter vielen. Aber irgendetwas stimmt da nicht, denn von überall her wird er mit Spott und Häme überschüttet. Von den Feuilletons der Tageszeitungen genauso wie von populären YouTube-Channels. Er ist für die Verdrängung der alteingesessenen Bewohner jener Altbauviertel verantwortlich, die er „gentrifiziert“ hat. Seine Ironie wird ihm genauso angekreidet wie seine modischen Vorlieben. Seine Einstellung zur Politik ist so verdächtig wie seine Ernährungsgewohnheiten.Warum wird aber gerade dem Hipster so vieles zum Vorwurf gemacht, was man anderen ohne weiteres durchgehen lässt? Richtet sich die Kritik vielleicht gar nicht direkt an den Hipster sondern an eine ganz andere Instanz? Tatsächlich verkörpert er idealtypisch zahlreiche Merkmale, die für unsere Gegenwart an sich kennzeichnend sind. Seine Flexibilität, seine weltanschauliche Indifferenz, sein selbstbewusst zur Schau gestellter Hyperindividualismus und sein ökologisch verbrämter  Konsumismus machen ihn zur Gallionsfigur der Gegenwart. Deswegen ist er auch Zielscheibe von Kritik – Wer sich mit dem Hipster auseinandersetzt beschäftigt sich auch, wissentlich oder unwissentlich, mit unserer Zeit.

  • Der Autor: Philipp Ikrath, geboren 1980 in Wien, ist seit 2005 in der Jugendforschung tätig und betreut am Institut für Jugendkulturforschung die Bereiche Statistik und Internationale Kooperationen. Darüber hinaus ist er Lehrbeaufragter an der Hochschule Merseburg/Fachbereich Soziale Arbeit, Medien, Kultur. Zudem ist er Vorsitzender der Vereins jugendkulturforschung.de, der Zweigstelle der Instituts für Jugendkulturforschung in Hamburg, sowie Geschäftsleiter und Gesellschafter von tfactory. Zuletzt erschien von ihm gemeinsam mit Bernhard Heinzlmaier bei Promedia “Generation Ego. Die Werte der Jugend im 21. Jahrhundert.

 

Buchvorstellungen:

  • Dienstag, 27. Oktober 2015 um 19:00 in Wien: Podiumsdiskussion in der Wiener Hauptbücherei – die Details finden Sie hier
  • Freitag, 6.11.2015 um 20:00 in Berlin: Buchvorstellung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Tender is the Night“ in der Buchhandlung Montag – die Details finden Sie hier