Kinder der Krise

Das Buch zeigt ein Panoramabild der heutigen Jugend: von ihren Lebenskonzepten, über ihr Politikverständnis bis hin zu aktuellen jugendkulturellen Trends.


 

Das Buch „Kinder der Krise” in den Medien:

  • Buchtipp in Kurier-Lebensart vom 22.6.2014: Einnisten statt Querdenken von Sandra Lumetsberger und Pilar Ortega-Sánchez
  • Der Standard vom 2.7.2014: Jugend in der Krise: „Trend zu leidenschaftsloser Überanpassung“ – Beate Großegger im Gespräch mit Rosa Winkler-Hermaden
  • OÖ Nachrichten vom 9.8.2014: Jugend von heute − Kinder der Krise / Beate Großegger im Interview mit Valerie Hader
  • Salzburger Nachrichten vom 18.9.2014: „Der pragmatische Nesthocker“ – Beate Großegger im Interview mit Anja Kröll
  • Ö1 „Leporello” vom 18.9.2014 gestaltet von Ursula Mürling-Darrer: Buch „Kinder der Krise“ von Beate Großegger
  • Ö1 „Kontext − Sachbücher und Themen” vom 24.10.2014: Kinder der Krise: über die desillusionierte Jugend von heute – ein Beitrag von Bea Sommersguter: hier geht es zur Nachlese
  • Österreichischer Gemeindebund und kommunalnet.at vergeben Prädikat „empfehlenswert“ – Rezension von Carina Rumpold, 16.7.2014: „Beate Großegger trifft mit ihrem 156 Seiten starken Buch im handlichen A5-Format den Nagel auf den Kopf. In Kinder der Krise zeigt sie auf, wie die Jugend tickt. Die Antworten auf Fragen, wie, warum die Jugend sich nicht mehr an der Politik beteiligt, gibt sie klar und deutlich − aber sie sind nicht unbedingt bequem, denn damit zeigt sie gleichzeitig ein Bild unserer Gesellschaft in der diese Jugend aufwächst. Ein Bild, das auch über die eigenen Handlungsweisen zum Nachdenken anregt.“
  • #ausbilden. Das Magazin für Erfolg in der LehrlingsausbildungRezension von Robert Frasch, erschienen in: #ausbilden Heft 2/2014, 19: “Ein wohltuend differenzierter Blick auf die Jugend von heute.”
  • wienXtra − Institut für Freizeitpädagogik: Rezension “Kinder der Krise”Buchtipp von Sonja Brauner: “Kinder der Krise beschreibt nicht nur wie die Jugend tickt, sondern bietet auch einen kritischen Einblick in unsere Gesellschaft, die diese Jugend ermöglicht hat.”
  • LOGO! Info und Service für junge Leute: Kinder der Krise: Zwischen konservativer Mentalität und Fun-Orientierung − Rezension von Roman Schweidlenka, erschienen in der Rubrik ESO-INFO im März 2015: “Die Autorin zählt seit langen Jahren zu den führenden Expertinnen der Jugendforschung im deutschen Sprachraum. Und sie besitzt das erfreuliche Vermögen, ihre Forschungsergebnisse in verständlicher, lockerer, teilweise von feiner Ironie umgarnter Sprache zu präsentieren, was das Lesen zu einem erfreulichen, ja fast entspannten Vergnügen macht – wäre die Thematik eine erbauliche! Das Buch zeigt unmissverständlich, dass die moderne Jugend am Rande eines großen Bruchs steht …”
  • Medientipp der Stadtbibliothek Linz, Juli 2015: “Will man verstehen, warum Jugendliche so sind, wie sie eben sind, kommt man an diesem Buch nicht vorbei. Beate Großegger ist stellvertretende Vorsitzende des Instituts für Jugendkulturforschung und gilt weit über die österreichischen Grenzen hinaus als Expertin für die Lebenswelten junger Menschen. Eine Welt, in der Jugendliche immer weniger Chancen sehen – eine Welt, aus der sie flüchten wollen, dies aber nicht wirklich können.”

 

Kinder der Krise im Rahmen von Fachtagungen und Schwerpunktveranstaltungen − Auswahl:

  • 17.9.2014 – Kinder der Krise: Jugend und Gesellschaft, Jugend und Politik, Jugendkultur 3.0 − Buchpräsentation und Diskussion mit der Autorin Dr. Beate Großegger (Wien), veranstaltet vom Institut für Jugendkulturforschung
  • 21.11.2014 – “Kinder der Krise − eine Herausforderung für Lehrende?” im Rahmen der Hochschuldidaktik-Tagung FH Campus Wien, Referentin: Dr. Beate Grßegger, Veranstalter: FH Wien
  • 20.4.2015 – Impulsreferat Kinder der Krise mit anschließender Podiumsdiskussion “Generation Y – zwischen Anspruch und Wirklichkeit” im Rahmen der SPÖ-Klubtagung “Wir gestalten Zukunft” (Wien), Referentin: Dr. Beate Großegger, Veranstalter: SPÖ Parlamentsklub
  • 11.11.2015 – Vortrag Jugend in der Krise! Jugendarbeit in der Krise?  im Rahmen der Fachtagung „Jugendarbeit in der Krise” (Wien), Referentin: Dr. Beate Großegger, Veranstalter: Verein Multikulturelles Netzwerk
  • 9.3.2016 – Vortrag “Kinder der Erfolgsgesellschaft” im Rahmen der Vortragsreihe “Wertvolle Kinder” (Schwarzach), Referentin: Dr. Beate Großegger, Veranstalter: Vorarlberger Kinderdorf
  • 1.6.2016 – Vortrag “An der Bruchkante von Altem und Neuem: Jugend zwischen Chance und Krise?” im Rahmen der Fachtagung Jugend zwischen Chance und Krise (Mainz), Referentin: Dr. Beate Großegger, Veranstalter: Landesjugendamt für Soziales, Jugend und Versorgung Mainz
  • 9.9.2016 − Vortrag “Zwischen Zuschauen und Abwählen, Engagement als Event und Cocooning 2.0: die Generation Krise als Herausforderung für die Politik” im Rahmen der Fachtagung Partizipation und politische Sozialisation im Zeitalter neuer Medien (Linz), Referentin: Dr. Beate Großegger, Veranstalter: PH OÖ, Ars Electronica Center, Arbeiterkammer Oberösterreich

 

Mehr über das Buch:

  • Beate Großegger: Kinder der Krise, Berlin: Archiv der Jugendkulturen-Verlag, 2014, 160 Seiten, Hardcover

Jugendliche sind immer eine Schlagzeile wert: als coole Lifestyle-Kids, als hippe Technologie-Trendsetter oder als pragmatische Karrieristen. Und auch die anderen Bilder, die die öffentliche Jugenddebatte bestimmen, kennen wir alle nur zu gut: Komasäufer, die der Notarztwagen Samstagabend aus der Disco abholt, Sport verweigernde Fettsäcke, die ihr Faible für Computerspiele nicht im Griff haben und den lieben langen Tag nichts anderes tun als zu „daddeln“, Sprayer, die Privateigentum mit Graffiti verschandeln, „Style Victims“, die den angesagtesten Markenklamotten hinterherrennen, und, nicht zu vergessen, die üblen „Fascho-Jungs“, die alles Fremde hassen und rechte Ideologen umschwirren wie die Motten das Licht. Wenn es um die Jugend geht, ist es offenbar sexy, auf dem Klavier der Skandalisierungen zu spielen. Der Wirklichkeit ins Auge zu sehen, ist im Gegensatz dazu geradezu beklemmend. Dann nämlich steht man plötzlich Auge in Auge mit den „Kindern der Krise“.

Teil 1: Gesellschaft im Umbruch – die Zeiten ändern sich, die Jugend auch …

  • Die „Kinder der Krise“ leben in Revisionsbereitschaft
  • Am Ball bleiben ist alles, Widersprüche zählen nicht
  • Langanhaltende Jugend: „Nesthocken“ liegt im Trend
  • „Du darfst kein MoF sein“: Wie Jugendliche Beziehungen leben
  • Klare Linien, das war einmal: Heute gilt, alles geht mit allem zusammen
  • Freiheit, Leistung, Selbstverwirklichung: Werte in der Zeitmaschine
  • Jugend am Rande der Gesellschaft: Worüber niemand gerne spricht

Teil 2: Jugend und Politik: Protest oder Verweigerung – die „Kinder der Krise“ haben sich noch nicht wirklich entschieden

  • „Wir haben Anführer satt, wir wollen einfach nur, dass die Dinge funktionieren“
  • Alltag in der Zuschauerdemokratie
  • „Power to the people reloaded“: Der neue Aufstand der Jungen
  • Verhasste Nachbarn und die neue Philosophie des „Coexist“
  • Chancengleichheit und Gerechtigkeit: Die soziale Frage wird wieder wichtiger
  • Wohin tendieren diejenigen, die auf der Verliererseite stehen?
  • „Diversity stole my bike“: Rechtes Gedankengut in neuem Style

Teil 3: Jugendkultur 3.0 − bunte Lifestyles als Opium für das Volk: Wie sich das Krisengespenst zumindest kurzzeitig vergessen lässt

  • Jugendkulturen als riesiger Interpretationsprozess
  • „Öko-Hippie” versus „Kommerz-Barbie”: Du zeigst mir, wie du aussiehst, und ich sage dir, wie du tickst
  • Generationenkonflikt und Gegenkultur waren gestern
  • Leben in der Szene bedeutet Leben in der Lifestyleblase
  • Die Vielfalt der Stilgruppen in Schubladen zu ordnen, ist schwierig
  • „Ich liebe mein iPhone“: Jugendkulturen am Markentrip?
  • Ab in die „Mucki-Bude“: Körperbilder im Wandel
  • Von FoodCoop bis Streetpunk: „Abzweiger“, „Aussteiger“ und die Politik der alternativen Nische

 

Blick ins Buch:

 

Die Autorin:

  • Dr. Beate Großegger ist wissenschaftliche Leiterin und stv. Vorsitzende des Instituts für Jugendkulturforschung in Wien sowie Lehrbeauftragte an mehreren österreichischen Universitäten. Sie gilt über die Grenzen Österreichs hinaus als Expertin für jugendliche Lebenswelten.
  • Interviewanfragen richten Sie bitte an: jugendforschung@jugendkultur.at oder direkt an die Autorin: bgrossegger@jugendkultur.at